Minenräumerinnen in der Ukraine | ARTE Re:

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Minenräumerinnen in der Ukraine | ARTE Re:


Ein neuer Bericht von ARTE Deutschland:

Sie sehen oft harmlos aus – und sind doch eine tödliche Gefahr. Nicht explodierte Kampfmittelrückstände, Minen und Sprengfallen stellen seit der großangelegten russischen Invasion in vielen Regionen der Ukraine eine große Gefahr für die Zivilbevölkerung dar.

Trotz des anhaltenden Beschusses arbeiten junge Ukrainerinnen wie Olena Tschisch als humanitäre Minenräumerinnen weiter. Unter Einsatz ihres Lebens versuchen sie in akribischer Arbeit, Straßen und wichtige Infrastruktur-Punkte von Kampfmittelrückständen und Minen zu säubern.
Die verschmutzten Flächen genau zu lokalisieren, das hat sich Tetiana Welschina zur Aufgabe gemacht. Systematisch fährt die junge Frau mit ihrem Team die verseuchten Gebiete ab, sucht nach Hinweisen und befragt auch Zeugen vor Ort. Sie muss wissen, wo die russischen Einheiten langgefahren sind und wo es schweren Beschuss gab, oder wo es bereits zu Minenunfällen gekommen ist.
Wie wichtig die Arbeit der Minenräumerinnen ist, zeigt das Schicksal der 23-jährigen Krankenschwester Oksana Balandina. Die Krankenschwester aus der ukrainischen Stadt Lyssychansk hat auf dem Heimweg durch die Explosion einer Mine beide Beine verloren. Auch wenn der Alltag extrem schwierig geworden ist: Oksana hat ihren Lebensmut nicht verloren. Jeden Tag arbeitet sie daran, mit Hilfe von Prothesen wieder laufen zu lernen. Derzeit ist sie zur Behandlung in Hamburg und teilt in den sozialen Medien ihre Fortschritte. Sie möchte vor allem in ihrer Heimat anderen Menschen, die ein ähnliches Schicksal erleiden mussten, Mut machen. Genaue Zahlen, wie viele zivile Opfer es allein seit dem Angriffskrieg Russlands in der Ukraine durch Kampfmittelrückstände oder Minen gibt, sind derzeit schwer zu ermitteln.

Reportage (D 2022, 32 Min)

#ukraine #explosion #reportage

Video auf Youtube verfügbar bis zum 19/10/2023
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Quelle des Video: ARTE https://www.youtube.com/watch?v=aL9f-OPgVVg

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