Mariane Gronemeyer: Von verschwindenden Grenzen zwischen den Generationen

Im üblichen Klischee-Denken über die Generationen wird den Alten Erfahrung zugebilligt, den Jungen Hoffnung. Aber es stimmt nicht, dass die Alte erfahren sind, bzw. für ihre Erfahrung interessiert sich niemand. Und es stimmt nicht, dass die Jungen hoffnungsvoll in die Zukunft schauen, denn ihre Möglichkeiten gehen in Anpassungszwängen unter. Und es stimmt nicht, dass die Generationen neugierig aufeinander sind und sich austauschen, sie dulden einander bloß. Kritisch analysiert Marianne Gronemeyer das Gerede über die „Generationenfrage“. Wenn etwa von der sogenannten „Generation Y“ die Rede ist, dann ist das eher eine Erfindung von Marketingexperten, von Zeitgeist-Psychologen und von simplifizierenden Autoren als dass damit eine konkrete Gruppe von Menschen beschrieben wird. Dieser Vortrag ist ein Plädoyer für mehr Verschiedenheit, denn Ungleiche ergänzen einander zum gegenseitigen Nutzen.

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