MainstreamNews vom 12. Juni 2009

Internetkontrolle: fefe-Blog zufolge bekam der Chaos Computer Club durch FAZ-Reporter einen Fragekatalog zugestellt, welche Felix von Leitner beantwortete und in der Rohfassung auf seinem Blog veröffentlichte. Dabei nimmt er Stellung zu “Chinesische Filtersoftware”, Bekämpfung von Kinderpornographie, Sperrfilter und Meinungsfreiheit. Zum Thema Sperrfilter und Kinderpornographie schreibt er: “[…] Wenn es hier also tatsächlich darum geht, den Mißbrauch von Kindern zu verhindern, ist das Internet nicht der Tatort, an dem wir kämpfen müssen. Die Kriminalstatistik zeigt, dass es 2007 12.772 Fälle von Kindesmißbrauch gab, aber nur 103 davon zur Herstellung und Verbreitung von pornographischen Schriften. Die Anzahl der Fälle ist seit Jahren fallend, die Aufklärungsquote ist gleichzeitig stetig gestiegen und liegt 2007 bei 89%. Die Polizei ist also auf dem richtigen Weg. Unsere Steuermittel sollten in die Polizeiarbeit fließen, in Hilfe für Pädophile, damit sie nicht zu Tätern werden, in Hilfe für Mißbrauchsopfer, und in Aufklärungskampagnen, damit Familienmitglieder die Zeichen erkennen und handeln können. […]” http://blog.fefe.de/?ts=b4cf0a07

England: Mehrere Londoner Polizeibeamte werden in einem Anti-Korruptionverfahren beschuldigt Festgenommene mittels Waterboarding gefoltert zu haben. Das ist ein simuliertes Ertrinken bei dem Wasser in die Lunge eintritt und zum Tod führen kann. Diese Folter wurde ebenso bei teilweise minderjährigen Guantanamo-Gefangenen durchgeführt. Die breitgefächerten Ermittlungen, welche u.a. Beschuldigungen der Beweismittelfälschung und Beklauen von Gefangengenommenen enthalten, führten bereits zur suspendierung mehrerer londoner Polizeibeamte. http://blog.fefe.de/?ts=b4cf1484

USA: Laut einem Bericht der US-Zentralbank FED haben sich 1,3 Billionen Dollar des Vermögens der amerikanischen Haushalte alleine im ersten Quartal diesen Jahres durch Wertverlust der Aktien- und Immobilienmärkte quasi in Luft aufgelöst. Insgesamt haben die Amerikaner vom zweiten Quartal 2007, dem Höhepunkt der Immobilien- und Börsenblase, bis heute 14,0 Billionen Dollar verloren. Damals besaßen alle Haushalte ein Vermögen von 64,4 Billionen. Jetzt sind es nur noch 50,4 Billionen. Alleine im letzten Jahr seien die US-Haushalte um $10.9 Billionen oder 17,4 Prozent an Vermögen verarmt. Der Verlust im vierten Quartal 2008 war $4,9 Billionen oder 8,6 Prozent, der grösste Vermögensverlust in einem Quartal seit dem die US-Zentralbank Statistiken führt. Amerikaner werden immer ärmer in dem sich $14 Billionen in Luft auflösen?

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