Männliche Cheerleader: Wieso nicht? | Wie sehr bestimmt das Geschlecht mein Leben? Folge 6

Männliche Cheerleader: Wieso nicht? | Wie sehr bestimmt das Geschlecht mein Leben? Folge 6

In den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass wir uns immer wieder Dinge verbieten, weil wir glauben, dass sie nicht zu unserem Geschlecht passen oder die Gesellschaft etwas Anderes von einem erwartet. Eigentlich aber doch totaler Quatsch, oder?

In dieser Folge treffe ich Menschen, die sehr bewusst mit Rollenklischees spielen und Geschlechterrollen umdrehen. Dafür bin ich in Lille in Frankreich bei einem Roller Derby Turnier und unterstütze Cheerleader – männliche Cheerleader.

Bevor ich mit den #Fearleaders Vienna, wie sich die Cheerleader aus Wien nennen, auftreten darf, schaue ich mir erstmal an, was da heute auf mich zukommt. Und das ist echt nicht ohne: Die Jungs zeigen mir ihre Choreografie mit Saltos, Pyramiden und schnellen Tanzschritten. Aber wieso das Ganze?

Fearleader Pandy erklärt mir, dass es ihr Ziel ist Geschlechterklischees nicht so ernst zu nehmen und sie durch freche Outfits und vor allem ganz viel Spaß abzubauen.

Und Spaß macht das Cheerleading wirklich! Schritt für Schritt zeigen mir Pandy und die anderen Fearleaders wie mein Teil der Choreo aussieht und wie ich mich bewegen muss – gar nicht mal so einfach. Aber zum Glück habe ich noch ein bisschen Zeit zu üben, bevor wir das Vienna Roller Derby Team mit unserem Auftritt anfeuern….

Zwischen den Proben kann ich auch mit Betti Boom sprechen. Sie ist Teil des Roller Derby Teams und erklärt mir, wieso sie es so wichtig findet, dass Frauen und auch nicht-binäre Menschen den harten Sport spielen und dadurch selbstbewusst einen Platz in einer Community finden und Geschlechterklischees bekämpfen.

Und wenn ihr jetzt wissen wollt, wie ich mich bei meinem großen Auftritt anstelle, dann schaut meine neue Folge: „Männliche Cheerleader: Wieso nicht?“.

Folge 6 der Frage „Wie sehr bestimmt das Geschlecht mein Leben?“

Das ist Die Frage:

Es gibt diese großen, kniffligen Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Wie komme ich mit dem Tod klar? Was ist so geil an einem Fetisch? Muss ich Angst vor der Psychiatrie haben? Ich suche Antworten auf diese Fragen, Woche für Woche, für euch. Ich gebe mich nicht mit einfachen Antworten zufrieden – ich probiere lieber aus, bohre nach und gehe dahin, wo’s auch mal unangenehm wird. Ich frage keine Experten, ich bin vor allem dabei: in der Psychiatrie, auf der Fetisch-Party, im Rettungshubschrauber. Jeden Dienstag, 13:00 Uhr gibt’s eine neue Folge.

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