Lobbypedia.de | Mehr Transparenz für Demokratie!

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Die Medien als Kontroll- und Informationsinstanz haben kein beständiges Interesse an der politischen Bildung der Bürger. Eine kleine Bürgerinitiative – Lobby Control e. V. – weitet die Verknüpfung der Informationen über Machtmissbrauch in Politik und Wirtschaft jetzt durch die Webseite “Lobbypedia.de” aus. Ein Wiki über Lobbyismus und Mandatsvertrauensbruch. Bei Lobbypedia zu spenden, ist wie wählen gehen! Transparenz für Demokratie!

„Hier steckt allerdings schon das größte Problem der Web-Seite. Angesichts der großen Ankündigung, Missstände aufdecken zu wollen und das Geflecht von Geld, Macht und Politik durchleuchten zu wollen, stellt sich die Frage, wie ein gemeinnütziger Verein mit vier Mitarbeitern diesem Anspruch gerecht werden will.” formuliert der Spiegel-Autor.

Das Problem, dass der Kommentator hier beschreibt, ist das Problem der Presse. Eigentlich sollte und müsste es Aufgabe und Ambition der Presse – einschließlich Spiegel – sein, solche Missstände aufzudecken. Ein Grund, warum Initiativen wie LobbyControl und die NachDenkSeiten existieren und mit ihren bescheidenen personellen und finanziellen Mitteln versuchen, Missstände aufzudecken, ist, dass die Presse dieser Aufgabe nur noch sehr beschränkt nachkommt.

Letztes Jahr konnte LobbyControl mit seinen bescheidenen personellen und finanziellen Mitteln der Deutschen Bahn nachweisen, dass sie die Öffentlichkeit manipulierte, um die umstrittene Privatisierung durchzusetzen. Für über 1,5 Millionen Euro hatte die Deutsche Bahn AG die verdeckte Meinungsmache 2007 bei der Lobby-Agentur EPPA GmbH in Auftrag gegeben.

Die Agentur und Denkfabrik Berlinpolis mischte sich daraufhin mit Umfragen, Meinungsbeiträgen in Zeitungen, Leserbriefen und Blogeinträgen z.B. auf Spiegel-Online in die Privatisierungsdebatte ein. Was aussah wie Expertenmeinungen oder Beiträge privatisierungsfreundlicher Bürger war tatsächlich eine bezahlte Auftragsarbeit.

Die herkömmlichen „professionellen” Medien musste man dagegen zum Jagen tragen; insofern sollte sich das damals infiltrierte Spiegel-Online etwas bescheidener in der Kommentierung geben, wenn es um die Ambitionen von ehrenamtlichen Polit-Initiativen geht.

Die nachdenkseiten.de kritisieren die Ignoranz der Medien:
http://www.NachdenkSeiten.de/?p=7233#h17 /// http://www.YouTube.com/user/Mediafootprint

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