Lieferdienste: Millionenrendite auf Kosten der Fahrer:innen? – MONITOR

Lieferdienste: Millionenrendite auf Kosten der Fahrer:innen? - MONITOR

Ausbeutung durch Lieferdienste? Unternehmen wie “Gorillas”, “Flink” und Co. gehören zu den Gewinnern der Corona-Pandemie – und sammeln Milliarden an Investorengeldern ein. Ein Hype mit Schattenseiten. Man tue “Alles für die Rider”, sagt etwa “Gorillas”. Doch viele der Fahrer:innen erheben schwere Vorwürfe: Sie würden ausgenutzt und unter Druck gesetzt, Mitbestimmung werde verhindert. Kritiker warnen vor einem flächendeckenden Abbau von Arbeitnehmer:innen-Rechten.

Die sog. Rider sind ständig im Stress, immer rasend unterwegs in den Straßen unserer Städte. Ein ziemlich waghalsiger Job, damit die Besteller möglichst schnell alles geliefert bekommen. Oft in weniger als 15 Minuten. Was viele aber nicht wissen: Die radelnden Lieferdienste sind ein Milliardengeschäft für Investoren; die Branche boomt wie kaum eine andere. Die Rechnung ist simpel: Möglichst hohe Marktanteile durch Ausbeutung der Fahrer:innen. Gerechte Löhne? Mitbestimmung? Das sind dann oft Fremdwörter in einer Branche, die deutsches Arbeitsrecht offenbar als Störfaktor empfindet. Dagegen wollte Hubertus Heil (SPD), der bisherige und womöglich auch künftige Bundesarbeitsminister eigentlich etwas unternehmen.

Autor:innen: Andreas Maus, Till Uebelacker, Simon Zamora Martin

Der Film gibt den Recherchestand von 28. Oktober 2021 wieder.

MONITOR ist eine Produktion des WDR für die ARD.

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