Laufzeitverlängerung AKW – Die Lüge vom billigen Atomstrom

Annette Schavan hat absichtlich in Auftrag gegebene Studien vor den Wahlen zurückgehalten. Sie wollte wohl die Wahlergebnisse für die CDU nicht verfälschen?

Es bleibt anzunehmen, dass es in Süddeutschland ein neues Endlager geben wird. Das Regierungspräsidium dementiere noch am 28.08.09 – aber das hat nicht viel zu bedeuten.

CDU und CSU stehen gemeinsam für eine Verlängerung der Laufzeiten von alten Atomkraftwerken und verbreiten das Märchen vom billigen Atomstrom.

Glos, Clement, Westerwelle, CDU, CSU, FDP und SPD-Spitzen ( z. B. Clement und die Wirtschaftsorientierten) sind vereinigt für den Energielobbyismus.

Verheißungsvoll sollen uns die Atomkraftwerke aus der Energiekrise bringen, doch in Wahrheit sind sie die Geldmaschinen der Energiemonopolisten in Deutschland, die nichts anderes wollen, als unser Geld.

Verschwiegen werden die versteckten Subventionen für die Energieerzeuger. Atomstrom ist zwar billig, aber nur für den Erzeuger, weil der Steuerzahler erst die Atomkraftwerke bezahlt und dann auch noch die in Rechnung gestellt Stromrechnung mit Stromsteuer brav überweist.

Die Politik hilft den Energieriesen weiterhin ihr Monopol zu behalten, denn es keine politische Absicht, dass jeder seinen Strom selber durch Sonne oder Wind produziert.

Denn noch lassen sich Wind und Sonne nicht besteuern, aber an dem könnte der Klimawandel etwas ändern.

Wie lange wird es wohl noch dauern, bis wir für die Sonnenstunden Steuern bezahlen müssen?

Mehr zum Export-Überschuss der deutschen Atomkraftwerke
http://politikprofiler.blogspot.com/2009/02/stromexportrekorduberschu-im-jahr-2008.html

Hielte die Regierung an der Kernkraft fest, würde die monatliche Stromrechnung im Durchschnitt um 50 Cent sinken. Laut Experten bringt eine einzige Energiesparlampe mehr.

Bei heutigen Großhandelspreisen betrage der Preisvorteil von Atomstrom gut fünf Cent pro Kilowattstunde, von denen die Hälfte (2,5 Cent) an den Verbraucher weitergegeben werde. Wären also sieben Prozent des Stroms 2,5 Cent billiger, werde die Stromrechnung insgesamt um 0,175 Cent pro Kilowattstunde billiger. Ein Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 300 Kilowattstunden monatlich hätte demnach einen Preisvorteil von einem halben Euro.

Mit der Neubesetzung des Wirtschaftsministerums durch Freiherr von und zu Guttenberg (CSU) wird sich an der Einstellung zum Atomstrom nichts ändern.

Die CDU und CSU wollen nur die Einkommenshöhe der monopolartigen Energie in Deutschland nachhaltig sichern.

Mit Klimaschutz hat dies gänzlich wenig zu tun. Sie können es aber gerne als Gewinnschutz für Energiekonzerne bezeichnen. Euro Keuronfuih (Politprofiler)

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Ich bin nur ein Mensch, der sich bemüht alles frei von Religionen, Ideologien, Weltanschauungslehren, festgeschriebenen Werten und parteilichen Grundeinstellungen zu sehen. Sie verfälschen die Wahrnehmung der Realität. Ich werde keiner Schablone entsprechen, egal welche man für mich bereithält.
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