Kritik der marktradikalen Ideologie Teil II

Einige Anmerkungen zum Buch “Kapital am Pranger” von Roland Baader.
Wegen der Länge in zwei Teile geteilt. Dies ist Teil II.

Eine umfassende Markttheorie-Kritik gibt das Buch “Mythos Markt” von Walter Ötsch.

Ich habe nicht alle Punkte, die Baader nennt und ich zitiere, widerlegen können.
Wer das übernehmen möchte, ist herzlich eingeladen, ähnlich kritische Videos zu produzieren.

Hier sind vorab die marktradikalen Thesen:

1. der Markt ist ein „natürliches” Phänomen, keine „Erfindung”; er ist einfach entstanden aus dem Bedürfnis, Dinge zu tauschen
2. der Markt lässt allen einzelnen die größtmögliche „Wahl-Freiheit” etc.
3. der Markt ist unerlässlich für ein kooperatives Zusammenleben und die gesamtgesellschaftl. Arbeitsteilung
4. jeder nicht-marktgerechte Einfluss ist schädlich
5. der Markt schafft Frieden, Staaten schaffen Probleme
6. wir haben „zuviel” Staat, der
7. nur den freien Markt in seinem Friedenswerk stört
8. der Markt ist Ursache des modernen Lebens im Wohlstand
9. Der einzelne Konsument ist Herr über Produkte, Produktion, Marktgewinn und somit alle Unternehmer




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