Krisenschock das Konzept zur undemokratischen Veränderung der Gesellschaft

Die Schockstrategie , die Verwirrungsnutzung oder gar die vorsätzliche Verwirrungsstiftung, bezeichnet einen Plan, um durch Destabilisierung und Desorientierung Veränderungen in der Gesellschaft durchzuführen. Die Desorientierung (z. B. Verfall von menschlichen und materiellen Werten) hilft dabei neue, scheinbar übergeordnete Werte in eine Gesellschaft einzuführen.

Zusammen mit Propaganda, Terrorwarnungen, Meinungsbildung in Massenmedien und geförderte Expertenmeinungen als Argumentationsgrundlage vor den Bürgern einer “demokratischen Gesellschaft”, Diskreditierung von sozialer Politik und Kriminalisierung von alternativen Meinungen.

Das ist nicht neu – Naomi Klein hat dazu ein umfassendes Buch geschrieben “Die Schockstrategie” – “The Shock Doctrine” siehe auch das Video vom 21. März “Beeinflussung von Mensch und Gesellschaft durch Schock“, Krisenschock das Konzept zur undemokratischen Veränderung der Gesellschaft.

Schock – Einsturz der Twintowers am 11. September 2001in New York: Einzug in den Nahen Osten; Terrorwarnungen zur Einführung der Überwachungsmöglichkeiten, Einschränkung der Bürgerrechte (Rechtfertigungszwang statt Freiheit)

Schock – Chinas und Indiens Wachstum: Umwandlung der Festanstellung in Zeitarbeitsanstellungen; Wegfall der unternehmerischen Verantwortung für die Arbeitnehmer; Europas drastischster Lohnabfall; Einführung der Begriffslogik “Humankapital” in Deutschland, Kapitalisierung und Privatisierung der sozialen Grundversorgung (Fundament der Gesellschaft)

Schock – Herbst 2008, Auflösung der Finanz- und Vermögensblase des glob. Geldgenerierungssystems: Steuerabgaben von Generationen werden für die Privilegierung des Bankensystems versprochen.

Vergangenheit:
Schock – Weltwirtschaftskrise 1929 / Kriegsverlierer Deutschland: Nationalsozialisten; Versprechen; Angstverbreitung; Einführung eines neuen perversen Menschenbildes; Menschenverachtung; Einführung des Feindbildes; Sklavenarbeit; Gewalt gegen/Demütigung von Menschen wird als “rechtschaffende Arbeit” bezeichnet; 2. Weltkrieg




Krisenschock das Konzept zur undemokratischen Veränderung der Gesellschaft
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3 Antworten zu „Krisenschock das Konzept zur undemokratischen Veränderung der Gesellschaft“

  1. Avatar von lisapower

    Bitte schaut “Geld als Schuld”, damit mann versteht, dass alles auf Geld (Illusion) aufgebaut wurde, Illusion, Täuschung, all das kann nicht ewig von Dauer sein. es ist nur eine Frage der Zeit.

    Ich bin weder Recht noch Links, Ich bin so wie ich geboren wurde. Mit einem Gesunden Menschenverstand, der mir gezeigt hat das es immer zwei braucht für einen Streit. Mann muss das Gesamtbild betrachten, von wegen links oder Rechts. da hat man euch schén was eingeflüstert, damit ihr euch zu einer Gruppe anschliessen könnt.

    PS: Die Agenda der Elite, kann mann leicht erraten, sie beinhaltet immer:
    Problem, Reaktion, Lösung. Angst schüren damit die Bevölkerung gehorsam wird, und immer von der Regierung vorgegeben für euch liebe Bürger.

    Ob Terror oder Schweinegrippe. Also, lasst euch keinen falls Impfen. denn das ganze dient nur der Elite die mit Pharma verdammt viel kohle verdient. Swine Flu 1976 im YouTube suchen, dass ganze ist nichts neues.

    Danke

  2. Avatar von Liebeskarotte

    @id404: sorri, meiner Ansicht nach ist dieses System fast unmöglich zu reformieren, weder mit einer neuen Ideologie noch Partei oder was auch immer. Nur der einzelne Mensch, der Konsequenzen zieht und sein Fühlen, Denken, Handeln ändert ist noch souverän und bewirkt wirklich etwas. Das ist nur meine Sicht der Dinge und nicht verbindlich.
    Wer das Buch “Die Schock-Strategie” von Naomi Klein gelesen hat, der weiss auch woher dieses ganze Konzept stammt, nämlich aus der Chicagoer Denk-Schule des Milton Friedman, diese Taktik wird seit längerem teilweise erfolgreich eingesetzt, siehe der Putsch in Chile 1973, die Argentinien und Asien-Krise, der grosse Tsunami, die Irak-Kriege usw.

    Die Verbesserung der ‘Gesellschaft’ muss scheitern, da diese eine reine Vorstellung und nicht mehr ist. Nur die Veränderung des Menschen selbst in seinem ‘Sein’ hilft wirklich. Vieles was verbreitet wird ist natürlich aufgebauscht, vieles aber auch nicht. Alles in den Mülleimer ‘Verschwörungstheorie’ (ein Totschlags-Wort mittlerweile) zu werfen ist wohl ein wenig unbedacht, man prüfe und behalte das Gute.

    “Sei der Wandel den du in der Welt sehen möchtest” (M. Ghandi)

  3. Avatar von id404

    Zu polemisch, um wirklich interessant zu sein. Man verstehe mich nicht falsch, der Kapitalismus hat so seine Tücken, und die Gesellschaft, in der wir leben, ist alles andere als perfekt. Das was Zizek hier macht bringt allerdings nicht wirklich neue Ansätze und Inspirationen. Dieser Abschnitt ist bezeichnend:

    “Wir dürfen nicht einfach in dem Zug der Geschichte mitfahren. Wir müssen die Notbremse ziehen, bevor wir an die Wand fahren. … wenn wir die historische Enwicklung einfach so weiterlaufen lassen, dann wird es in einer noch nie dagewesenen sozialen und ökologischen Katastrophe enden.”

    Das ist doch bloß leere Hetzerei. Hier wird versucht eine Angst zu schüren, damit vielleicht irgendjemand die 68er wieder aufleben lässt und auf die Straße geht. Schauen wir uns doch mal weniger kapitalistische Länder mit anderen Gesellschaftsformen an. Also wenn ich die Wahl hätte, würde ich lieber im stumpfen Kapitalismus leben als mich einem erstarrten Kastensystem beugen zu müssen, wie es in Indien der Fall ist. Ich würde lieber meine “virtuelle” Freiheit ausschöpfen wollen als in einer kommunistischen Diktatur wie Nordkorea leben zu müssen. Ich würde lieber meinen Mitmenschen vertrauen können als mich in einem sozialistischen Überwachungsstaat wie der DDR wiederzufinden.

    Ich wünschte die Linksintellektuellen würden irgendwann mal damit aufhören, Pamphlete und Verschwörungstheorien zu verbreiten und “das System” schlechtzumachen und endlich damit anfangen, konstruktive Pläne zur Verbesserung der Gesellschaft anzubieten.

    Sorry wenn mein Kommentar fieser klingt als er sein sollte. Ich bin wie oben schon gesagt selbst eher links und eher liberal eingestellt und davon überzeugt, dass unsere Gesellschaft nicht viel zu bieten hat, wenn man die Augen öffnet. Aber dieses ganze “alles ist schlecht, doch ne bessere Idee hab ich auch nicht” lässt mich nur noch mehr verzweifeln.