Kongo: 17 Tote nach gewaltsamen Protesten gegen Präsidenten – Ein Polizist lebendig verbrannt

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Bei Protesten gegen den Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo in Kinshasa sind gestern mindestens 17 Menschen getötet worden. Zu den gewaltsamen Protesten kam es, weil Präsident Joseph Kabila ankündigte, dass die Wahlen, die noch für dieses Jahr geplant waren, verschoben werden würden. Seine Amtszeit endet eigentlich im Dezember. Die Gegner von Kabila behaupten, dass der Präsident seine Macht durch undemokratische Mittel zu halten versucht. Seine Unterstützer machen finanzielle Not für die Wahlverschiebung verantwortlich. Vor laufender Kamera tragen Demonstranten und Sicherheitskräfte schwere Kämpfe aus, wobei Letztere mit scharfer Munition und Tränengas gegen die Demonstranten vorgingen. Ein Polizist wurde lebendig verbrannt. Die Protestseite sprach sogar von 50 erschossenen Demonstranten.

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