KenFM über: Krieg als Wirtschaftsmodell

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KenFM über: Krieg als Wirtschaftsmodell

Herzlich willkommen in einer Zeit, die man in 150 Jahren als „Periode des finalen Angriffskrieges“ bezeichnen wird.

Die EU und die USA als Zusammenschluss von Staaten, also Bürgern, sind nur noch Kosmetik. Sie kommentieren wohlwollend und unkritisch Entscheidungen, die vor allem Militärs als langer Arm der Wirtschaftseliten in Hinterzimmern entschieden haben.

Chef am Set ist die NATO.

Aktuell bereitet dieser als Friedensbündnis verkleidete Todesstern erneut einen Angriffskrieg vor. Nach Jugoslawien, Afghanistan, dem Irak, ist jetzt Russland an der Reihe.

Dieser Russlandfeldzug ist auch für die NATO eine echte Herausforderung. Ein tödliches Highlight. Hier treffen die beiden Kontrahenten des Kalten Krieges aufeinander, dessen 25 Jahre verspäteter Ausbruch alles in den Schatten stellen würde, was wir im 20. Jahrhundert erlebt und überlebt haben. Hier steht auch der Ruf der NATO auf dem Spiel. Keine halben Sachen.

Aber das allein würde den Krieg gegen Russland und seine Partner noch nicht in die Charts der größten Massenmorde der Geschichte katapultieren. Entscheidend für den neuen Rekord in Sachen Krieg als Kommunikation ist der Stand heutiger Wehrtechnik. Auf beiden Seiten.

Die Schlag- und damit Zerstörungskraft konventioneller Waffensysteme ist gegenüber der Technologie im Zweiten Weltkrieg derart erhöht worden, dass es nuklearer Sprengköpfe überhaupt nicht mehr bedarf, um ein Land binnen weniger Tage in die Steinzeit zurück zu bomben.

Krieg, so wissen wir unter anderem aus dem Irak, oder wenn GAZA bombardiert wird, ist immer auch eine Art Präsentationsfenster der Rüstungsindustrie.

Hier können die neuesten Produkte unter Livebedingungen zeigen, dass sie der Killer sind. Sowas zahlt sich aus. Später auf Waffenmessen. Ein Kleber auf dem Kampfjet, mit dem Hinweis “war-proofed”, wirkt immer verkaufsfördernd. Todsicher.

Wer zusätzlich Bilder von maximaler Zerstörung des Gegners präsentieren kann, hat alles richtig gemacht. Zumindest aus Marketingsicht.

Alle Quellen + gesamtes Skript hier: http://kenfm.de/blog/2014/03/24/krieg-als-wirtschaftsmodell/

http://kenfm.de/unterstutze-kenfm/

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KenFM ist ein freies Presseportal, eine Nachrichtenplattform, die bewusst das Internet als einziges Verbreitungsmedium nutzt, um das klassische Sendegebiet eines UKW Radios auf den ganzen deutschsprachigen Raum auszudehnen. Darüber hinaus agiert KenFM zunehmend im internationalen Rahmen: Unsere Beiträge werden bereits in verschiedene Sprachen übersetzt, englischsprachige Interviews finden in der Rubrik „KenFM-International“ ihren Platz. KenFM ist userfinanziert und somit auf die finanzielle Unterstützung der Community angewiesen. Wir verstehen KenFM daher auch nicht als unser Portal, sondern als das all derer, die uns mit ihrem Geld den Auftrag gegeben haben, im Dreck zu wühlen, die Spreu vom Weizen zu trennen. Nicht embeddeter Journalismus aus Berlin. Finanziert durch den User! https://kenfm.de/unterstutze-kenfm
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