KenFM im Gespräch mit: Vartan Bassil – Kopf der “Flying Steps”

Vartan Bassil ist Breakdancer, Choreograph und gründete 1993 die Breakdance-Formation, die heute unter dem Namen “Flying Steps” internationale Erfolge feiert und vier Breakdance-Weltmeisterschaften gewann. Vartan, 1975 in Beirut geboren, floh mit seinen Eltern während des Libanon-Kriegs 1982 nach Deutschland, wo er im Berlin der späten 80er-Jahre Breakdance kennen und lieben lernte. Dass er irgendwann davon leben könnte, war für ihn jedoch unvorstellbar, ebenso dass die Flying Steps heute im Breakdance so einzuordnen sind, wie Real Madrid im Fußball.
Zuletzt begeisterten die Flying Steps mit “Red Bull Flying Bach” genreübergreifend, und zeigten das Cross-Over-Projekt mit Johann Sebastian Bachs “Wohltemperierten Klavier” unter anderem im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestags in Bonn, in der Neuen Nationalgalerie Berlin sowie über Europa und Asien verteilt in weiteren 14 Ländern.
Das Paradoxe bei Breakdance-Meisterschaften ist, dass immer vom deutschen Team gesprochen wird, obwohl die verschiedensten Nationalitäten in den Flying Steps vereint sind, einschließlich eines “Quotendeutschen”. Die Mitglieder der Flying Steps sind ein perfektes Beispiel für gelungene Integration und führen die Thesen etwa eines Thilo Sarrazin ad absurdum.
Ken Jebsen traf Vartan Bassil für KenFM in der Flying Steps Dance Academy in Berlin-Kreuzberg, um mit ihm über seine Karriere, Integration, Vorurteile, Vorbildfunktionen und vieles mehr zu sprechen.

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Kamera & Schnitt: Paul Alpha, Marvin Klocke

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