KenFM im Gespräch mit Gerhard Wisnewski über: PEGIDA und die Strippenzieher

Geopolitik gleicht einem Spielfilm.
Wenn die Massen ins Kino strömen, ist der Streifen längst im Kasten.

Damit überhaupt die letzte Klappe fallen kann, muss ein gigantisches Team über Jahre koordiniert werden.

Das Endprodukt, der Blockbuster, kennt dann keine Zufälle. Alles basiert auf einem Drehbuch, und dieses Drehbuch verkauft dem Zuschauer eine Story samt Showdown – in diesem gewinnt das Gute und das Böse wird vernichtet.
Filme sind identitätsstiftend, wenn man sich im Kino mit den Guten identifizieren kann.

Seit dem 11. September 2001 sind die Guten wir und die Bösen der Islam, der im ewigen Kampf gegen den Terror bekämpft werden muss. Für diesen Kampf muss man nicht ins Kino. Aktuell reicht es, wenn man sich der PEGIDA-Bewegung anschließt. Den „Patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes“.

Richtig? Falsch!

PEGIDA ist ein von den Eliten gesteuertes Ablenkungsmanöver, um die Massen, das Fußvolk nicht nur untereinander und damit gegeneinander aufzubringen, sprich zu spalten, sondern um es parallel auf einen Europa-Kurs einzunorden, den die meisten der Teilnehmer vollkommen ablehnen, und gegen den sie neulich noch selber demonstriert haben.

In der PEGIDA-Verpackung aber, die einem Trojanischen Pferd gleicht, sind die meisten Menschen schlicht überfordert. Wer überfordert, verwirrt, und damit orientierungslos ist, bemerkt dann auch nicht, dass der Kopf von PEGIDA, Lutz Bachmann, als ferngesteuerter Anführer der SPRINGER-Presse agiert und eine kriminelle Kariere hinter sich hat. Sowas macht erpressbar. Vor allem für Geheimdienste.

KenFM sprach mit dem Autor, Politikwissenschaftler, Journalisten und Filmemacher Gerhard Wisnewski über PEGIDA und wie weit man in der Geschichte zurückgehen muss, um zu erkennen, welche Szene des Spielfilms „Geopolitik“ wir nach 9/11 aktuell inszeniert bekommen.

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