KenFM im Gespräch mit: Emily (Wahl-Spezial)

Emily ist zehn Jahre alt und lebt bei ihren Eltern in Berlin. Wir sprachen mit ihr über das Erwachsenwerden, das Ausziehen bei den Eltern, das Stehen auf eigenen Beinen, als Metapher dafür, die Bundestagswahl 2013 durch Nichtwahl zu boykottieren, und stattdessen wieder das eigene Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Auf allen Gebieten. Unabhängig zu werden. Step by step. Ein Leben ohne staatliche Bevormundung und ohne Führung.

Die Schlüsselsätze der Zehnjährigen lauten:

„Eltern bleiben Eltern, und ich will nicht immer Kind bleiben!”
„Wenn ich achtzehn bin, bin ich achtzehn, und dann haben meine Eltern nichts mehr für mich zu sagen, und damit müssen sie leider leben.”
„Bestimmer gibt es natürlich immer, denn es gibt immer den Unterschied zwischen arm und reich.”

Und:

„Du kannst dich nicht vor’m Leben drücken!”

Das Interview soll helfen, darüber nachzudenken, ab welchem Alter der gesunde Menschenverstand verloren geht. Zehnjährige scheinen ihnen noch zu besitzen. Nach dem Gesetz dürfen sie die Regierung nicht wählen, doch auch wenn sie dürften, würden die meisten Zehnjährigen der Wahl fernbleiben, wenn Wahl bedeutet, nie auszuziehen.

Zehnjährige verfügen über ein freieres Denken, als die meisten derer, die am 22. glauben, eine Wahlkabine betreten zu müssen.

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