KenFM im Gespräch mit Ramsis Kilani über: Deutsche Todesopfer in Gaza

Seit einigen Wochen kommt es zwischen Israel und Palästina wieder zu militärischen Auseinandersetzungen in Gaza. Ursache dieser erneut eskalierten Kriegssituation ist die seit über 40 Jahren andauernde Besatzung Israels. Es geht um Land und um Wasser. Das Ziel der ethnokratischen Apartheidsregierung in Jerussalem ist im Kern die vollständige Vertreibung der Palästinenser aus ihrer Heimat.

Wohl kein anderes Land auf dieser Erde schert sich weniger um Menschenrechte, das Völkerrecht oder UN-Beschlüsse. Israel hat sich zu einem Albtraum für seine Nachbarn und seine arabische Bevölkerung entwickelt.

Gaza 2014 muss man sich 2014 vorstellen wie ein Ghetto. Es mangelt an allem. Wasser, Strom, Medikamenten und Lebensmitteln. Teile Gazas sind dichter besiedelt als Manhattan und in solchen Wohngebieten explodieren seit Tagen israelische Bomben und Granaten, und das Militär hat eine Bodenoffensive begonnen. Das bedeutet Häuserkampf.

Die israelische Armee kämpft mit High-Tech-Waffen gegen den militanten Arm der Hamas, der sich als legitimer Widerstand versteht und überall in Gaza verschanzt hat. Krieg in einem Wohngebiet, das man nicht verlassen kann. Gaza ist hermetisch abgeriegelt.

Wer diese Hamas-Partisanen ausschalten will, indem er wahllos bombardiert, nimmt billigend in Kauf, dass die meisten Opfer Zivilisten sind. In Gaza findet erneut ein israelisches Kriegsverbrechen statt, das jetzt auch sieben Opfer mit deutschen Pässen forderte, deutsche Staatsbürger also. Die Familie Kilani.

Wir sprachen mit einem Hinterbliebenen, dem Sohn des getöteten Familienvaters aus früherer Ehe, Ramsis Kilani, der in Deutschland lebt und aus der Ferne vom Tod der Angehörigen erfuhr.

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