KenFM im Gespräch mit Karin Leukefeld über: Syrien-Konferenz in Montreux

Montreux ist eine kleine Stadt in der Schweiz mit rund 25 000 Einwohnern. Der beschauliche Ort ist vor allem Musikliebhabern ein Begriff. Jeden Sommer besuchen über 200 000 Menschen das Jazzfestival in Montreux.

Der Januar 2014 hingegen steht weniger im Zeichen der Harmonie, denn der Diplomatie.

Am heutigen Mittwoch war der erste Verhandlungstag zwischen Vertretern der syrischen Assad-Regierung, Vertretern der Oppositionskämpfer und Außenministern vorwiegend westlicher und arabischer Staaten.

Der Iran wurde zunächst auch ein-, dann aber wieder ausgeladen. „Auf Druck aus den USA”, wie es offiziell hieß.

Einen Tag vor Beginn der Konferenz fanden zehntausende Fotos angeblicher Folter-Opfer der Assad-Truppen ihren Weg in die Westpresse.
Ein Propaganda-Manöver, um die Konferenz zu torpedieren?

CNN, BBC und der Guardian veröffentlichten die Bilder.

Wie die Stimmung in politischen Montreux ist, mit welchen Ergebnissen wir rechnen können, und wie die Lage in Syrien selbst derzeit aussieht, darüber sprachen wir mit der Journalistin und Auslandskorrespondentin Karin Leukefeld, telefonisch zugeschaltet vom Ort des Geschehens.

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      ZombiewoodProduction
      Zuschauer

      Ich glaube die Behauptungen über die angeblichen 11.000 Folteropfer nicht.
      Die Information kommt aus Katar – einem Land, welches es mit den
      Menschenrechten selbst nicht so genau nimmt und die Al Nusra-Rebellen in
      Syrien mit Giftgas versorgt hat. Diese Quelle ist nicht seriös!

      Roro Alphanostrum
      Zuschauer

      Ken, wieder mal bei der Aufklärungsarbeit!

      Halflife
      Zuschauer

      Ein hoher Vertreter eines islamistischen Staates(Iran)erklärt uns,was zu
      tun ist,damit Syrien nicht den Islamisten in die Hände fällt.Für mich eine
      Grammatikstunde,die von einem Analphabeten gegeben wird.Teherans
      Vize-Außenminister erzählt lediglich jene immer gleiche
      Schauergeschichte,die Assad schon seit Monaten dem Westen auftischt:
      “Ich,oder das Chaos.”Das veranschaulicht nochmals den engen Schulterschluss
      zwischen dem absolutistischen Erb-Diktator und dem islamistischen
      Mullah-Staat

      M. Sansucal
      Zuschauer

      hat Frau Leukefeld einen Google+ Account?

      doubleBdasher
      Zuschauer

      Meinen aufrichtigen Respekt für den Mut und das Engagement von Frau
      Leukefeld! Herzlichen Dank für dieses ausführliche Update und nicht zuletzt
      an die Redaktion von KenFM. Kann mir jemand neben diesem hier noch weitere
      unabhängige Nachrichtenformate empfehlen?

      DjJEM
      Zuschauer

      Manche Träumen immer noch vom 1000 Jährigen NATO Reich, währen sich die
      NATO Freie Welt lieber an die neue Wirtschaftsregion der BRICS Staaten
      anschliessen wollen, auch Südamerika.
      Aber normal das wir das im Tal der Ahnungslosen noch nicht begreifen
      können, weil hier immer noch dieses neoliberale Medienmonopol herrscht ;)

      Wenna999
      Zuschauer

      Wieder eine hervorragende Analyse über die Syrische Lage. Danke Ken, danke
      Frau Leukefeld.

      Sohn von Klaus
      Zuschauer
      Der religiöse Konflikt hängt nicht nur an wirtschaftlichen Aspekten fest. Sunniten und Schiiten unterscheiden sich in ihrem Islam Verständnis fundamental. Man muss die Gegensätze kennen um zu verstehen, wieso sich in den letzten Jahren ein solcher Hass zwischen beiden Gruppen aufgestaut hat. Jeder kann sich darüber selbst sein Bild machen, weil ich als Sunnit das Schiitentum zu 100% ablehne, wäre es nicht fair über Differenzen zu sprechen. Wie dem auch sei, ein Frieden wird in naher Zeit, leider nicht zu bewerkstelligen sein. Warum? Weil, inzwischen zuviele Gruppierungen in Syrien mitmischen. Die syrische Opposition verfügt über keine Kontrolle über diverse Mujahidin… Mehr anzeigen »