KenFM: G8-Treffen in Camp David und der Geldsystem-Fehler (21.05.2012)


Die €urokrise ist weder vom Tisch noch haben unsere Spitzenpolitiker sie im Griff. Grund für diese Behauptung ist die Tatsache, dass unser wirtschaftssystem auch nach dem G8-Gipfel dasselbe ist, was es davor war: Wachstum auf Pump, finanziert durch Zinspolitik.

Im Kapitalimus geht es ums Geld und dieses vermehrt sich nur, wenn man es verleiht, denn Geld ist nichts anderes als ein Schuldschein, für den man Zins und Zinseszins bezahlen muss. Sämtlicher Konsum wird auf Pump finanziert und die Zinslast stranguliert früher oder später jedes Geldsystem. Der fehler kann nicht behoben werden, er ist systemimmanent. Wer Produktion und Verteilung mit Geld koppelt, muss scheitern. Die Euro-Krise ist nur der vorgezogene Dollar-Tod.

Leider haben unsere Politker das nicht verstanden, und die die es ihnen erklären können, Wirtschaftswissenschaftler, haben resigniert oder sich daran gewöhnt. Das, was wir im moment erleben, ist wirtschaftskrebs im Endstadium. Was den kommenden Crash von allen vorhergehenden unterscheidet, ist, dass das globale System Erde unsere Art zu wirtschaften nicht länger verkraftet. Wir verbrauchen 1,5 mal mehr Ressourcen als unser Planet zur verfügung stellen kann.

Wenn wir uns von diesem wirtschaftssystem nicht verabschieden, kommt es weltweit zu offenen Kriegen, auch in Europa. Das Hauen und Stechen hat längst begonnen, die Arbeitslosenquote ist in Europa seit beginn der krise 2007 um 36 % gestiegen, eine völkerwanderung steht uns bevor.

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