KenFM am Telefon: Tommy Hansen, Chefredakteur von Free21.org

“Power to the Paper!”

Tommy Hansen verließ vor mehr als einem Jahr seine dänische Heimat, um in Berlin einen Traum zu verwirklichen. Ein unabhängiges politisches Magazin, das in Zeiten der Digitalisierung auf klassischem Papier erscheinen sollte. Während überall – auch in Deutschland – Zeitungsredaktionen Personal entlassen und die Auflagen der Mainstream-Medien wie SPIEGEL, BILD, FAZ, TAZ oder Focus in den Keller rauschen und man auf die Onlineausgaben setzt, ging Hansen den umgekehrten Weg. Aktuell bringt es das Print-Magazin von Free21 auf eine Auflage von 50.000 Stück. Dieser Erfolg, der mit einer Handvoll Aktivisten und Crowdfunding finanziert und realisiert wurde, fußt auf zwei wesentlichen Pfeilern. Free21 ist völlig unabhängig und holt sich den Großteil der später zu Papier gebrachten Texte aus dem Netz. Zweitens erhält jeder Abonnent mindestens 10 Exemplare, um im Anschluss neun davon verteilen zu können.

Anders als bei den Mitbewerbern, die massiv an Glaubwürdigkeit verloren haben, gibt Hansens Magazin sowohl gedruckt als auch auf der Homepage sämtliche Quellen in sämtlichen Beiträgen an.

Im Telefoninterview mit KenFM zieht Tommy Hansen Bilanz des ersten Jahres von Free21 nach seinem Umzug in die Medienmetropole Berlin. Was ist das primäre Ziel des Magazins, das aktuell alle drei Monate erscheint und 2016 seine Schlagzahl erhöhen wird?
Fakt ist: Free21 ist längst mehr als ein neues Politik-Magazin, denn die Crew um Tommy Hansen hat ihr erstes Buch veröffentlicht. Es basiert auf einem Vortrag zum Thema Regime-Change, den Dr. Daniele Ganser im Mai 2015 in Berlin hielt.

Die Medienrevolution läuft und Free21.org ist mittendrin, statt nur dabei.

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