KenFM am Telefon: Klaus Hartmann (Deutscher Freidenker-Verband) zu Stopp Ramstein

Raus aus der NATO, NATO raus aus Deutschland.

Über diesen Hebel lassen sich die Amerikanischen Militärstützpunkte in der BRD endgültig schließen. 26 gibt es davon im wiedervereinigten Deutschland noch immer, und Ramstein dürfte der bekannteste sein. Von hier aus wird der globale Mord via Drohne von den Vereinigten Staaten organisiert. Deutschland spielt
also wieder eine Schlüsselrolle wenn es darum geht, Imperialismus und Gewalt in alle Welt zu tragen.

Wer heute behauptet, unser Land wäre rechtlich nicht in der Lage, Ramstein zu schließen, ist entweder schlecht informiert, oder aber arbeitet bewusst mit der Taktik der Täuschung.

Auch bei hohen Köpfen der Linken lässt sich die Methode des zum Narren Haltens erkennen. Fakt ist, solange das Wiedervereinigte Deutschland Mitglied der NATO ist, kann ein US-Standort nur geschlossen werden, wenn dem alle NATO-Mitglieder zustimmen.

Beschließt die BRD allerdings, aus der NATO auszutreten, da dieses Verteidigungsbündnis sich spätestens seit dem Angriff auf Jugoslawien zu einem Angriffsbündnis entwickelt hat, so muss Deutschland nur die Kündigungsfrist von zwei Jahren einhalten.

Dann wäre mit dem Morden über Ramstein und auch den Atomraketen in Büchel Schluss.

KenFM sprach mit Klaus Hartmann vom Deutschen Freidenker-Verband über den Status Quo in Ramstein, und fordert an dieser Stelle die Community erneut dazu auf, sich am 11. Juni an der Menschenkette in Ramstein zu beteiligen.

Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen. Tut es aber.
Beenden wir diese Verbrechen, auch wenn sie federführend von den USA begangen werden. Wer wegsieht, stimmt zu. Unsere Geschichte sollte uns lehren, wo diese Doppelstandards enden.

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