KenFM am Set: Prinz Chaos II. über die Montagsmahnwachen, 19.05.2014 Berlin



Die öffentliche Meinung bezüglicher der Montagsdemonstrationen dreht. Vor allem in linken Kreisen. Zwei offene Briefe, die unter anderem von zahlreichen Mitgliedern der Linken Bundestagsfraktion unterzeichnet wurden, machen klar, dass der Vorwurf der Rechtslastigkeit nicht zutrifft. In einem der Briefe heißt es: "Der inhaltliche Beitrag und die Erfahrung der Linken und der klassischen Friedensbewegung in Deutschland kann dazu beitragen eine kraftvolle und emanzipatorische Bewegung zu entwickeln, die in der Lage ist, dem anstehenden weltpolitischen Konfrontationskurs etwas entgegen zu setzen." http://on.fb.me/1vxkkIP
Im zweiten Brief heißt es: "Die Montagsmahnwachen haben vielerorts für eine klare Abgrenzung gegen Faschistinnen und Faschisten gesorgt. Deshalb rufen wir alle linken Kräfte und die klassische Friedensbewegung auf, vor Ort genau hinzuschauen und, wenn möglich, Kontakt, Debatte und Kooperation mit allen Leuten zu suchen, die sich ehrlich aus oben genannter, demokratischer Motivation an den Mahnwachen beteiligen." http://on.fb.me/1h3kH4u

Prinz Chaos II. war 20 Jahre lang Profi-Aktivist an vorderster Front und kommt aus einer Familie, die sich von Anfang an als aktiver Teil der Friedensbewegung verstand. Nachdem auch er lange Zweifel an den Protagonisten und Zielen der Montagsdemonstrationen hatte, entschloss er sich nach seinem ersten Besuch der Mahnwache am 28.4.2014, wo er spontan stellvertretend eine Entschuldigung aussprach, am 19. Mai mit seinem Pianisten auf der 9. Berliner Mahnwache vorbeizuschauen und einen musikalischen Beitrag zu leisten. KenFM sprach mit ihm zwischen seinen beiden Auftritten am Rande der Demo zu seinem Bild von der Bewegung und seinen Beweggründen, sich einzubringen.

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