KenFM am Set: Mahnwache für den Frieden in Essen, 2.6.2014

Als die Mahnwachen Anfang des Jahres in Berlin durch Lars Mährholz, einen normalen Bürger, aus der Taufe gehoben wurden, gerieten sie schnell in das Fadenkreuz der Mainstream-Presse. Wenig später schlossen sich zahlreiche gestandene linke Politaktivisten dieser Kampagne an und unterstellten den neuen Aktivisten rechtes Gedankengut. Das alles erwies sich nicht nur als an den Haaren herbei gezogen, sondern auch als üble Verleumdung, um eine junge Friedensbewegung, die ohne etablierte Organisation auskommt zu diskreditieren und damit im Endeffekt zu ersticken.

Dieses Ziel wurde komplett verfehlt, denn auch die Fußball-WM hielt die Bürger nicht davon ab, bundesweit in über 100 Städten für den Frieden auf die Straße zu gehen. Inzwischen hat sich die klassische Linke tief gespalten, denn immerhin eine Handvoll ihrer Köpfe hatte zugegeben, dass man sich geirrt hatte. Mit diesen Leuten, den alten Hasen, arbeiten die jungen Montagsmahnwachenaktivisten inzwischen eng zusammen, und das ist auch gut so. Es ist ein Symbol. Wie kann man z.B. von den Regierenden oder der NATO mehr Frieden einfordern, wenn man es nicht schafft, unterschiedliche Friedensbewegungen an einen Tisch zu bekommen, trotz eines identischen Ziels – Frieden statt Krieg in Europa und auf der gesamten Welt.

KenFM war seit den ersten Mahnwachen auf der Seite der unerfahrenen Friedensaktivisten und wurde schließlich Teil der Bewegung. Wir, die Redaktion, gingen z.B. mit attac-Urgestein Pedram Shayar quasi auf Mahnwachen-Tour durch Deutschland und haben inzwischen tausende Kilometer zurückgelegt, um auf den Plätzen vor und vor allem mit den Teilnehmern zu sprechen. Sie zu Friedensaktivisten zu machen.

Immer lief eine Kamera mit, nur nicht immer war Zeit, das Gefilmte auch online zu stellen, denn die Ereignisse in der Ukraine überschlagen sich und die Lage aktuell gefährlicher als zu Anfang des durch die USA künstlich herbeigeführten Konfliktes. Niemand kann heute einen Krieg der NATO gegen Russland noch ausschließen, und auf dem aktuellen NATO-Gipfel in Wales sieht es nicht so aus, als ob man endlich zur Vernunft gekommen wäre. Im Gegenteil. Von der massiven Aufrüstung Osteuropas ist die Rede. Die Rückkehr des Kalten Krieges, der schnell so gefährlich werden könnte wie zu Zeiten der Kuba-Krise. Nur wenig trennte die Menschheit damals von einem Atomkrieg.

KenFM stellt nun den Besuch der Mahnwache vom 2. Juni in Essen online. Das Gesagte bleibt zeitlos. Es ist ein Appell an den gesunden Menschenverstand und den Humanismus.

“Es gibt keinen Weg zum Frieden – der Friede ist der Weg.”
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