KenFM am Set: 50 Jahre Stonewall – Christopher Street Day 2019 in Berlin

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Am 27.07.2019 feierten laut Veranstaltern eine knappe Million Menschen aus aller Welt den Christopher Street Day in Berlin. Seinen Berliner Ursprung findet diese Demonstration im Jahre 1979, mit gerade mal 450 Teilnehmern.

Inzwischen kritisieren viele Bürger_innen, aus unterschiedlichsten Lagern, die reine Kommerzialisierung und Abwendung ursprünglicher Absichten und Gründe dieses Events: dem Kampf für allgemeine Grundrechte von Schwulen und Lesben. Aktuell in der Diskussion, die Akzeptanz und Toleranz von individuellen Lebensmodellen homosexueller Menschen unterschiedlichster Couleurs, in der heutigen Definition LSBTI* (englisch: LGBTI) genannt. Dies ist die Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell und intersexuell.

Das diesjährige Motto: Stonewall 50 – Jeder Aufstand beginnt mit deiner Stimme, wollte auf die Ursprünge dieses jahrzehntelangen gesellschaftlichen Kampfes erinnern. An die Ereignisse des 27. Juni 1969, als in der Bar Stonewall Inn, in der New Yorker Christopher Street in Greenwich Village, New York, das erste bekannt gewordene Aufbegehren von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen Polizeiwillkür zu tagelangen Straßenschlachten zwischen Homosexuellen und der Polizei führte.

Wie schaut es aus im 50. Jahr dieses Aufbegehrens? Sind die heutigen Besucher_innen noch politisiert oder geht es vordergründig doch nur um Bespaßung und der Freude auf ein langes Partywochenende? Möchte Mann und Frau, auch optisch, provozieren oder den Mitbürger_innen Möglichkeiten sexueller Freiheiten vorführen, aufzeigen? Wie lauten die Wünsche, die Themen, auch Kritik. um sich als LSBTI* im Rahmen einer solchen Veranstaltung zu positionieren?

KenFM am Set sprach mit Teilnehmer_innen dieser bunten, schrillen und lauten Veranstaltung.

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