Jura Basics: Der Haakjöringsköd-Fall | Rechtsanwalt Christian Solmecke

Bei der Auslegung von Willenserklärungen im Zivilrecht gilt es einiges zu beachten. Ein wichtiger Grundsatz dabei lautet „falsa demonstratio non nocet“ (Falschbezeichnung schadet nicht). Demgemäß wird auf den tatsächlichen, übereinstimmenden Willen der Vertragsparteien abgestellt, auch wenn sie nach dem objektiven Empfängerhorizont etwas anderes, abweichendes zum Ausdruck gebracht haben. Ein Bilderbuch-Fall hierzu ist der „Haakjöringsköd-Fall“, welchen jeder Jura-Student kennen sollte.

Rechtsanwalt Christian Solmecke
Christian Solmecke hat sich als Rechtsanwalt und Partner der Kölner Medienrechtskanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE auf die Beratung der Internet-, IT- und Medienbranche spezialisiert. So hat er in den vergangenen Jahren den Bereich Internetrecht/E-Commerce der Kanzlei stetig ausgebaut und betreut zahlreiche Medienschaffende, Web 2.0 Plattformen und App-Entwickler.
Neben seiner Kanzleitätigkeit ist Solmecke Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Kommunikation und Recht im Internet an der Cologne Business School (http://www.dikri.de). Dort beschäftigt er sich insbesondere mit den Rechtsfragen in Sozialen Netzen.
Vor seiner Tätigkeit als Anwalt arbeitete er über 10 Jahre als freier Journalist und Radiomoderator (u.a. für den Westdeutschen Rundfunk).

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Hotline: 0221 / 400 67 550
E-Mail: info@wbs-law.de




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