Jüdische Gemeinde Thessaloniki fordert Entschädigungszahlungen der Deutschen Bahn

Die Reichsbahn verschleppte 1943 über 58.000 griechische Jüdinnen und Juden in die Vernichtungslager Auschwitz und Treblinka, darunter mindestens 12.000 Kinder und Jugendliche. Nur wenige überlebten. Von den über 50 000 Juden Thessalonikis z.B. überlebten nur knapp 2000.

Die Initiative „Zug der Erinnerung“ und die Jüdische Gemeinde von Thessaloniki haben sich im April 2015 an den Vorstand der Deutschen Bahn AG gewandt.

Die Deutsche Bahn AG wird aufgefordert, sämtliche Einnahmen aus den Massendeportationen im besetzten Griechenland „vollständig zu kompensieren“ .

Über diese Forderungen und auch über die damalige Rolle vom jetzigen Unternehmen DB Schenker, sprachen wir am 8. Mai 2015, dem 70. Jahrestag des Sieges über den Nationalsozialismus, mit Hans-Rüdiger Minow von der Initiative Zug der Erinnerung.
Radio: RDL, Freiburg
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