Jahre des Überlebens – Die Amerikaner in Franken

Wie aus Feinden Freunde wurden Ende März 1945 beginnt mit der Einnahme von Aschaffenburg der Einmarsch der Amerikaner in Bayern. Würzburg und die anderen größeren Städte Unterfrankens sind durch Bombenangriffe bis in die letzten Kriegstage zerstört worden. In vielen Dörfern versucht ein letztes Aufgebot an Volkssturmleuten und Jugendlichen Widerstand zu leisten, provoziert aber damit nur weitere Zerstörungen und Opfer.

Teil 2:

Noch beeinflusst von der Nazipropaganda sehen die meisten Bürger die Amerikaner als Feinde, die allein verantwortlich für den Verlust von Eigentum und Sicherheit, für die Verletzung und Tötung von Verwandten, Freunden oder Nachbarn sind. Doch mit der Besetzung beginnt eine sehr rasche Umorientierung, die nicht allein mit dem abrupten Ende der nationalsozialistischen Öffentlichkeit erklärt werden kann.

Denn schnell werden auch im privaten Bereich aus den amerikanischen Feinden Freunde und Verbündete, deren Lebensart bewundert und bald nachgeahmt wird. Die Sendung zeigt diesen auch in größerem historischen Maßstab bemerkenswerten Wandel im politischen, im kulturellen und im Alltagsleben und untersucht seine Ursachen.

Mit Dokumentarmaterial und der Befragung von Zeitzeugen werden die Jahre der Besatzung in Erinnerung gerufen und nach unterschiedlichen Motiven für die individuelle und öffentliche Annäherung an den alten Feind gefragt.

Jahre des Überlebens – Die Amerikaner in Franken
Jahre, Überlebens, Amerikaner, Franken, Bayern, Geschichte, Teil 1, Teil 2, Kriegsende, 1945, Dokumentation

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  • Kommentare zum Video

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    Ex-Würzburger
    Zuschauer

    Diese verdummten amerikanischen Soldaten, die ihr Leben für das Kapital aufs Spiel gesetzt haben, wollten nicht glauben, daß Würzburg von den Amerikanern zerstört worden ist. Sie wurden durch die Propaganda so verdummt, daß die glaubten, Hitler hätte den Befehl zur Zerstörung Würzbrugs gegeben.

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