Humanitäre Krise in Griechenland: Ärzte-Delegation fordert Stopp der drastischen Sparpolitik

Interview mit dem Vorsitzendes des Vereins der demokratischen Ärztinnen und Ärzte, Prof. Dr. Wulf Dietrich. – Interview mit Radio LORA München
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Aktuell lebt etwa ein Viertel der griechischen Bevölkerung unter der Armutsgrenze, während weitere 37 % von Armut bedroht sind. 25 % der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter sind arbeitslos, in der Altersgruppe bis 25 Jahre sind es sogar über 50 %. Viele Familien sind aufgrund der Arbeitslosigkeit auf die Rente der Großeltern angewiesen. In dieser Situation fordern die sog. Institutionen (als die Troika aus Europäischer Zentralbank, Europäischer Kommission und Internationalem Währungsfonds) eine weitere Kürzung der Renten; diese wurden im Zuge der Krise aber bereits um 40% gekürzt.
Der Verein der demokratischen Ärztinnen und Ärzte (VDÄÄ) hat zusammen mit der der Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) von 3.-6. Juni eine Delegationsreise nach Athen unternommen. Ziel der Reise war, sich vor Ort ein Bild von den Auswirkungen der europäischen Austeritätspolitik auf die Menschen zu verschaffen. Mit dabei war auch der Vorsitzendes des Vereins der demokratischen Ärztinnen und Ärzte, Prof. Dr. Wulf Dietrich.

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