Heroin Traffic in Afghanistan

Kaum eine Droge macht schneller süchtig als Diacetylmorphin, besser bekannt als Heroin. Mittlerweile bringen die internationalen Drogenkartelle den Stoff in immer reinerer und damit wirkungsstärker Form auf den Markt. Damit wird die Droge, die lange nur in der relativ kleinen Junkieszene konsumiert wurde, für neue Käuferschichten interessant: In den USA ist die Zahl der jugendlichen Heroin-Konsumenten aus der Mittelschicht in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. Entwickelt sich Heroin allmählich zur Mainstream-Droge?

NG Inside hat die Wege des Heroins von den USA bis in das Land zurückverfolgt, aus dem heute der größte Teil der Weltproduktion stammt: Afghanistan. Seit dem Ende der Taliban-Herrschaft haben sich hier die Anbauflächen für den Heroin-Grundstoff Schlafmohn vervielfacht. Kann dieser dramatischen Entwicklung Einhalt geboten werden, oder wird das billige Heroin made in Afghanistan weiter den Weltmarkt überschwemmen? Heroin Traffic in Afghanistan.

Siehe auch: Afghan Overdose | Inside opium trade (Documentary)

Weitere Infos auch hier:
http://hd-world.org/ng-inside-heroin-traffic-in-afghanistan-german-doku-720p-hdtv-x264-tvp/

Heroin Traffic in Afghanistan
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  • 2 Comments on “Heroin Traffic in Afghanistan”

    1. Der Film kommt dem Thema zwar schon recht nahe, aber es werden die Heroinabhängigen die nicht auffallen und die mit ihrer Sucht klar kommen nicht erwähnt. ich kenne viele Leute die schon Jahre lang Opiate konsumieren und die ein ein völlig normales Leben führen und denen man es auch nicht ansieht.

    2. Es geht hier um eine Substanz die per Gesetzt jeden Kriminalisiert und strafrechtlich verfolgt der damit in Kontakt kommt!
      Somit ist die ganze Szene durch die Srafverfolgung, also per Gesetz, so wie sie ist!
      So lange sich Drogenabhängige, also Suchtkranke Menschen in der Illegalität bewegen müssen, so lange wird sich an den organisierten Strukturen, den exorbitanten Einnahmen durch den Drogen Anbau nebst Handel und schließlich dem unglaublichen Elend der Konsumenten, absolut nichts ändern!

      Im Übrigen sterben die meisten Drogentoten nicht an einer Überdosis hochpotentem Heroin oder Opium, als vielmehr an einer Mischvergiftung, einem Cocktail aus Schlaftabletten so wie mit Streckmittelln verstrecktem Heroin,welches zusammen aufgeocht und injeziert wird.
      Das in der Dokumentation beschriebene hochprozentige Heroin wird auf dem Weg zum Endverbraucher so oft gestreckt, das die Qualität oft bei weniger als 5% vom reinen Heroin liegt!
      Durch das hinzufügen von Schlafmitteln, (die auch innerhalb der illegalen Szene beschafft werden müssen) ist überhaupt ein gewisser Rauschzustand und das kurzfristige absenken des Entzugs möglich.
      Reines Heroin könnte man unter anderen Umständen über Jahre regelmäßig zu sich nehmen, ohne auch nur im Ansatz so zu verelenden wie ein Alkoholiker im gleichen Zeitraum!

      Ferner vermisse ich derartige Dokumentationen zum Thema Alkohol, durch den in Folge eines Abusus jedes Jahr hunderttausende zu Tode kommen,der ganze Familien zerrüttet und ein enormer voklswirtschaftlicher Schaden verursacht wird.(Therapiekosten und Krankenhausaufenthalte,Arbeitslosigkeit usw….)
      Prävention und Aufklärung ist hier das Mittel der Wahl und nicht Strafverfolgung oder grundsätzliche Kriminalisierung, was ich als ein offenbartes Armutszeugnis der Gesellschaft am Schwachen betrachte, zumal hierzulande Gerichtsurteile im Namen des Volkes ausgesprochen werden!

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