Hermann Ploppa: Transatlantische Netzwerke, Denkfabriken und Eliteclubs

Hermann Ploppa beschreibt in seinem neuen Buch die Lobby-Arbeit von NGOs wie den “Bilderbergern”, dem “Council on Foreign Relation”, der “Atlantikbrücke” und der “Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik” (DGAP). Dabei kommen geostrategische Konzepte wie die “flexible response” (Henry Kissinger) oder Wirtschafts-Initiativen von TTIP bis Social Impact Bonds zur Sprache.
Neoliberale Schockstrategen und US-Lobbygruppen arbeiten seit Jahrzehnten in einem Generationen übergreifenden Projekt an der Enteignung und Entmündigung der Bürger mit dem Ziel der Ersetzung demokratisch legitimierter Nationalstaaten durch die exklusive Herrschaft einer selbst erwählten Elite.
„There is no Alternative!“, sagte Maggie Thatcher dereinst. Doch, sagt Hermann Ploppa, und er deutet im Schlusskapitel an konkreten Beispielen Alternativen einer Dreiteilung der Wirtschaft in genossenschaftlich, öffentlich-rechtlich und privatwirtschaftlich-
kapitalistisch an.
Hermann Ploppa, Jahrgang 1953, ist Politologe und Publizist. Er hat zahlreiche Artikel über die Eliten der USA veröffentlicht, u.a. über den einflussreichen Council on Foreign Relations. 2009 veröffentlichte Ploppa das Buch „Hitlers Amerikanische Lehrer“, in dem er bislang nicht beachtete Einflüsse US-amerikanischer Stiftungen und Autoren auf den Nationalsozialismus offen gelegt hat.

Blog-Eintrag zum Video: http://filmdenken.de/filmdenken-fragt-sich-zu-asyl-problem-und-fluechtlingen/

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Dr. Daniel Hermsdorf, geb. 1974 in Dortmund, studierte in Bochum und Paderborn Kunstgeschichte, Theater-, Film- und Medienwissenschaft. 1995 Mitbegründer und bis 1997 Chefredakteur der Filmzeitschrift „Schnitt“. Seitdem Rezensionen, medienkritische Texte und Satiren in Presse und Rundfunk sowie Öffentlichkeitsarbeit, Museumspädagogik, wissenschaftliche Recherchen, Lehr- und Vortragstätigkeit.




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