Herbstkranz binden – Tipps von Sabrina

Herbstkranz binden – Tipps von Sabrina

Der Herbst ist da und der Garten voller Früchte. Wie daraus im Handumdrehen ein herbstlicher Kranz entsteht, zeigt Sabrina im heutigen Video.

Grundlage für Sabrinas Kranz sind ineinander gesteckte Weidenruten. Frisch verarbeitet sind diese biegsam und halten ohne zusätzlichen Draht. Der Vorteil des Weidenkranzes: man braucht die Blüten und Früchte nicht komplett dicht zu binden. Es wirkt sogar natürlicher, wenn die Weide an einigen Stellen durchscheint. Alternativ gibt es auch Kranzrohlinge als Unterlage im Handel. Ansonsten darf in den Herbstkranz, was der Garten hergibt und auch in trockenem Zustand noch hübsch aussieht: Etwa Hagebutten, Hortensienblüten oder Fruchtstände der Clematis. Vor dem Binden bereitet Sabrina alle Materialien vor: Triebe und Fruchtstände kürzt sie auf etwa die gleiche Stiellänge ein und sortiert sie auf kleine Haufen. Die Wildrosenzweige befreit sie von Stacheln. Beim Binden des Kranzes ist es wichtig, am Anfang etwas längere Stiele zu verarbeiten, dann kann man am Ende den Übergang leichter verstecken. Die einzelnen Beeren verarbeitet Sabrina immer in Gruppen, so kommen sie besser zur Geltung. Beim Wickeln kommt es darauf an, immer erst einmal den Draht rumzuwickeln, um die nötige Festigkeit zu bekommen und dann noch einmal etwas weiter zu rutschen, um vom Fleck zu arbeiten. Der herbstliche Beerenkranz muss nicht so gleichmäßig sein, wie beispielsweise ein Adventskranz, er darf ruhig etwas wilder daherkommen. Und wenn man zum Ende kommt, muss man aufpassen, dass man nicht den Anfang mit einbindet. Wichtig ist, dass man für den Abschluss fülliges Material wie Hortensie verwendet, dann den Wickeldraht sauber einfädelt, damit man die letzten Triebe noch sauber eingebunden bekommt, ohne dass später ein Übergang zu sehen ist. Zum Schluss den Draht gut fixieren. Der Kranz eignet sich für die Haustür, aber auch als Dekoration fürs Zimmer. Habt ihr Fragen dazu? Dann stellt sie gerne in den Kommentaren.

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