Heilung durch Krankheit – Dr. Peter Patzak

Götz Wittneben im Gespräch mit dem Heilpraktiker und Homöopathen Dr. Peter Patzak

In dem Gespräch geht es vor allem um die Bedeutungsebene von Krankheit, die über die lineare Ursache-Wirkungs-Ebene der biochemischen Medizin hinaus existiert. Zunächst überrascht Dr. Patzak mit dem Hinweis, dass bereits der griechische Arzt Hippocrates (gest. 370 v. Chr.) zwei Wege der Heilung aufgezeigt hat: Zum einen „Contraria contraiis curantur“ – „Entgegengesetztes wird mit Entgegengesetztem geheilt“. Das ist der Ansatz der heutigen Schulmedizin oder Allopathie und oft in Notfällen angezeigt, wenn es darum geht, einen lebensbedrohenden Zustand zu behandeln. Der zweite Weg lautete schon damals: „Similia similibus curentur“ -„Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“. Diesen Ansatz verfolgte auch Paracelsus, und es war Dr. Samuel Hahnemann, der daraus die Homöopathie als moderne Heilkunst entwickelte.

Dr. Patzak erläutert das Vorgehen eines Homöopathen, der den Kontext eines Patienten, also seine aktuellen Lebensumstände, aber auch früher erlittene Traumata, mit in die Betrachtung von Krankheit einbezieht. Nicht nur selbst erlittene Traumata werden einbezogen, sondern auch die früherer Generationen (Stichwort „Kriegskinder/ Kriegsenkel“).

Fieberhafte „Kinderkrankheiten“ haben einen Sinn, der Homöopathen bekannt ist. Diese Krankheiten bei entsprechender Veranlagung durchzumachen (ggf. unter homöopathischer Behandlung), ist für die Entwicklung des Kindes immunologisch, seelisch und intellektuell vorteilhaft. Während die biochemische Medizin Bakterien und Viren („vires=lateinisch „Kräfte“) als zu bekämpfende Feinde ansieht, vor denen man Angst haben und sich durch Impfen schützen muss, sieht die Homöopathie sie als Folgen oder Begleiterscheinungen einer Erkrankung, nicht als deren Ursache. Die Erfahrung versierter Praktiker lehrt, dass sich antibiotikaresistente Infektionen regelmäßig durch homöopathische Behandlung heilen lassen.

„Wut und Hass zerstören mehr das Gefäß, in dem sie aufbewahrt werden, als den, über den sie ausgegossen werden“. Diesem englischen Sprichwort folgen Homöopathen zum Beispiel, wenn sie Menschen mit Krebs oder anderen selbstzerstörerischen Tendenzen behandeln.

Schweizer Ärzte verglichen die Krankenakten ihrer Krebspatienten mit Gleichaltrigen, die nicht an Krebs erkrankt waren und stellten fest, dass diejenigen, die Kinderkrankheiten (Mumps, Masern, Röteln) durchgemacht hatten, im späteren Leben ein deutlich geringeres Krebsrisiko hatten. Dr. Albonico und Kollegen stellten fest:„Jede durchgemachte fieberhafte exanthematische Kinderkrankheit vermindert das Krebsrisiko um etwa 20 Prozent.“ Das wirft neues Licht auf Impf-Kampagnen (vgl. dazu unser Interview „Impfen macht erst krank!“).

Studien belegen, dass homöopathische Behandlung bei chronischen Erkrankungen oft wirksamer und kostengünstiger ist als biochemische Medizin. Viele private Versicherungen bezahlen homöopathische Behandlungen in einem

gewissen Umfang, auch die IKK Südwest als gesetzliche Krankenkasse hat bereits nachgezogen. Sowohl in Österreich als auch in Deutschland arbeiten Ärzte an Universitätskliniken seit ca. 15 Jahren homöopathisch. Der Wiener Traumatologe und Unfallchirurg Prof. Michael Frass ist seit 2010 Vorsitzender der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie. Bislang gibt es an deutschen Universitäten noch keinen Lehrstuhl für Homöopathie.

Dr. Peter Patzaks Homepage: www.stadtphysicus.de

Hier können Sie Texte zur Gesunderhaltung und zum Themenkreis Infektionsprophylaxe/ Impfen herunterladen.

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