Hausaufgabe Nr. 10: Wikileaks und TOR

Haftung für die DNS Weiterleitung auf eine fremde Domain? Haftung für den Zugriff Dritter über den angebotenen Tor-Exit-Node?

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Auf unserer Website finden Sie viele Informationen, die “Bad Guys” negativ einsetzen könnten. “Good Guys” können sich mit diesen Informationen besser schützen. Die wichtige Frage ist also, ob die “Good Guys” sicherer sind, wenn wir diese Informationen nicht verbreiten.



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    bulamatadi01
    Zuschauer

    @Speckwursti Ich fass es nicht, höre gerade das Video nochmal, und dabei
    fällt mir auf, dass gerade hier die Möglichkeit/ Notwendigkeit einer
    Inzidentprüfung vorgelegen hat. LOL! Dann wären wir aus Vesehen doch noch
    beim Thema angekommen und nicht mehr “off topic” :-)) Also, wie wär’s? Fall
    über diesen Fall her mit deiner Inzidentprüfung und sag mir, wie man nur
    zur Strafbarkeit des Tor-Exit-Node-Betreibers gelangen kann. Jetzt bin ich
    mal gespannt. :-o

    bulamatadi01
    Zuschauer

    Ein weiterer Fehler von dir ist, nicht auf dem Laufenden zu sein und dir
    Gedanken anhand von obsoleten Gesetzestexten zu machen. Wenn du keine 5
    Euronen für einen Becktext des BGBs ausgeben möchtest, gehst du zukünftig
    besser auf die Seite des Bundesministeriums der Justiz, die da heißt
    “gesetze.juris.de” – dort findest du alle aktuellen Bundesgesetztexte –
    allerdings nichtamtlich. Da du aber kein Anwalt bist, kann dir das egal
    sein, ob es amtliche Texte sind oder nicht. Sie sind aktuell.

    bulamatadi01
    Zuschauer

    Was an Tatsachenvortrag vom Kläger oder Beklagten nicht geliefert wird,
    kann vom Gericht denkgesetzlich auch nicht berücksichtigt werden. Es ist
    ihm sogar untersagt, Tatsachen, die nicht vorgetragen wurden, einfach mal
    eben anzunehmen, dass sie vorliegen würden, nur um einen Fall “gerechter”
    beurteilen zu können. Tatsachen die zwar vorgetragen wurden, allerdings
    verspätet vorgetragen wurden, dürfen auch nicht berücksichtigt werden. So
    verlor der Minderjährige den Prozess in der grotesken Höhe.

    Boris Gonschorek
    Zuschauer

    @bulamatadi01 Tut mir leid, dass dich dieser Begriff so verärgert. Wie und
    unter welchen Umständen ich hier ggf. Folgerichtig weiterprüfe habe
    erläutert. Das stand also ausser Debatte. Ich bin im übrigen gegen hängen,
    nur um dies, mit deiner Erlaubnis, kurz feststellen zu dürfen.

    bulamatadi01
    Zuschauer

    Du willst es einfach nicht lassen, oder? Für 2 €/ Minute verrate ich es
    dir… Also schön, weil du so dankbar dafür wärst, soll das heute mal
    ausreichen (Scherz): Aber vorweg, du hast schon wieder daneben gehauen.
    Warst doch schon so dicht dran. Wegen 828 III hätte man seine
    Verantwortlichkeit für den Schaden prüfen können (jedoch enthält 829 schon
    wieder einen Auffangtatbestand). Lese unseren Beginn der Diskussion, dort
    schrieb ich genau das. Nur mit anderen Worten. ;-)

    Boris Gonschorek
    Zuschauer

    @bulamatadi01 Wie hätte der Junge denn nach Deliktsrecht geschont werden
    können? Ich denk hier an §828 I, II. Vielleicht habe ich da etwas
    übersehen? Für einen Tipp bin ich immer dankbar. :-)

    Boris Gonschorek
    Zuschauer

    Danke für den Hinweis. Hast Du Recht studiert? Wäre cool, wenn Du mich
    aufklären könntest, den ich bezog das in HA9 auf eine Haftung nach §§823 I,
    II iVm §830 – allerdings nur die Konstruktion, dass man bei einem Download
    den Domainbetreiber als Mittäter betrachtet. Im Rahmen des §823 würde ich
    ggf. Strafgesetze mit Schutzrichtung für den Rechteinhaber inzident prüfen
    – wenn ich wüßte, welche das sind. Das aber nur, wenn man der Ansicht ist,
    das er überhaupt Mittäter sein kann.

    bulamatadi01
    Zuschauer

    @Speckwursti Watt??? Ich versteh nur Bahnhof… :-/ Was hat die Höhe eines
    zivilrechtlichen Schadensersatzanspruches mit der Strafbarkeit einer Tat zu
    tun? Woher hast du denn das? Fast alle Urheberrechtsverletzungen sind
    zugleich auch strafbar, bis auf die gewerbsmäßigen Versöße sind aber alle
    anderen nur Antragsdelikte, werden also ohne Stranantrag nicht verfolgt.
    Und selbst wenn Kläger Strafantrag stellte, änderte sich doch rein gar
    nichts an der Höhe des zivilrechtlichen Anspruchs!

    Boris Gonschorek
    Zuschauer

    @bulamatadi01 Der Anwaltsfehler lag möglicherweise auf der Klägerseite,
    weil s.u. vielleicht eine strafrechtliche Inzidenprüfung bei
    zivilrechtlichen Ansprüchen übersehen worden ist, die dann nicht geltend
    gemacht wurden. Dann bekommt der Kläger natürlich nur das, was er verlangt.
    Dann hätte der junge Mann großes Glück gehabt.

    Boris Gonschorek
    Zuschauer

    @bulamatadi01 Jepp, Du hast recht, ich bezog dies auf einen strafrechtliche
    Inzidentprüfung, sofern das hier überhaupt in Betracht kommt. Dann hätte
    man hierüber in dem Fall weitere Ansprüche anmelden können. Hab ich dabei
    nur gefragt, ob der Kläger das schlicht über sehen hat, denn dann hätten
    wir zusätzlich zu dem Anspruch wegen der Veröffentlichung in HA9 noch
    Ansprüche aus konkreten Urheberrechtsverletzungen bei einem jeweiligem
    Download gehabt. Diesen Schaden hätte man wohl nur schätzen kön

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