Hass und Gewalt auf Telegram: Einfach abschalten? | ZAPP | NDR

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Hass und Gewalt auf Telegram: Einfach abschalten? | ZAPP | NDR

Telegram galt lange als reiner Messengerdienst, wie WhatsApp oder Signal. Geboren aus einer Kritik am russischen Regime, ist Telegram in Deutschland inzwischen ein Sammelbecken für Hass, Hetze, Antisemitismus, Gewaltfantasien geworden: Hier können sich auch Islamisten und Radikale organisieren und über Kanäle große Gruppen erreichen. Wegen dieser Funktionen gilt Telegram inzwischen bei Expert:innen als soziales Netzwerk. Politiker:innen fordern daher, dass bei Hass und Hetze für Telegram die gleichen Vorgaben in Deutschland gelten sollen wie für Twitter, Facebook und andere. Doch das russische Unternehmen, das heute seinen Sitz in Dubai hat, verstößt immer wieder gegen deutsches Recht, entfernt strafbare Inhalte nicht und nennt keine Ansprechpartner. Es gibt viele Ideen, wie damit umzugehen ist. ZAPP fragt: Welche davon sind sinnvoll und welche unrealistisch?

00:00 Diskussion um Telegram
00:10 Corona-Leugner:innen auf Telegram
01:30 Der Telegram-Gründungsmythos
02:42 Forderungen aus der Politik
03:19 Forderung: Netzwerkdurchsetzungsgesetz
04:20 Forderung: Mehr Polizei im Netz
05:30 Interview mit sächsischem Ministerpräsidenten Michael Kretschmer
06:53 Forderung: Telegram abschalten
08:04 Forderung: Apple und Google sollen das regeln
08:54 Interview mit Digitalpolitikerin Ann Cathrin Riedel (FDP)
09:25 Forderung: Der Digital Service Act
10:03 Interview mit Michael Kretschmer
10:32 Interview mit Pia Lamberty, Sozialpsychologin
10:55 Fazit

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