Gruppe42 zeigt: Flucht nach vorne. Von Heimatvertriebenen und Steirerinnen.

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https://youtu.be/kB6xLOVw5jA

Unser Sprachorgan Kyrill holt in diesem Beitrag etwas weiter aus und versucht die Situation rund um die aktuelle Flüchtlingskrise aus der Perspektive eines Adlers wahr zu nehmen und nicht wie ein aufgescheuchtes Huhn panisch am Boden zu bleiben.

Wenn man kühlen Kopf bewahrt und aus der Sicht eines Strategen auf die aktuellen Verhältnisse auf unserem Planeten schaut, dann wird vermutlich, dem einen oder der anderen, das Brett, welches über Jahre vor den Kopf gehämmert wurde, verschwinden und eine überraschende Sicht auf die Welt preisgeben.

Solidarität mit flüchtenden Menschen heisst nicht nur ihnen Gastfreundschaft zu gewähren, sondern dafür zu sorgen, dass diese Menschen auch wieder in ihre Heimat heimkehren können und dürfen.

„Der Wirtschaftsflüchtling aus Afrika ist in seinem Prinzip kein Unterschied zu der Frau aus der Steiermark, die um halb fünf Uhr früh sich in den Bus setzen muss um Konzern im Handel arbeiten zu gehen. Beide werden aufgrund äußerer Mächte von ihrer Heimat getrennt um dann wiederum den Rest ihrer Familie mit Geld versorgen zu können. Der Vergleich hinkt natürlich etwas, da die Frau aus der Steiermark zumindest, wenn auch müde und ausgelaugt, am Abend wieder nach Hause zurück kehren kann.
Der Terrorist aus Syrien ist in seinen Prinzip kein Unterschied zu einem Soldaten aus Deutschland der meint am Hindukush die Sicherheit seines Landes verteidigen zu müssen. Beide werden aufgrund äußerer Mächte von ihrer Heimat und ihrer Familie getrennt und sind gezwungen andere Menschen zu töten und selbst getötet zu werden, im Irrglauben entweder der Nation oder der Religion zu dienen. Wir alle sind, jeder für sich, die Seite ein und derselben Medaille – „Divide et impera“ heißt nichts anderes als die Sicht darauf zu verstellen und zu trüben.
Solange wir Menschen nicht in der Lage sind, gemeinsam die Profiteure dieser Dynamik ausmachen zu können, werden diese auch weiter alles daran setzen, dass ihr Profit sich maximiert.
Die Flüchtlinge sollten als Katalysator einer längst überfälligen Befreiung betrachtet werden, zugunsten allen Lebens auf unserem wunderbaren Planeten, aus der Umklammerung des Mammon.“




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