Gott als Beruf – warum wird man heute noch Priester?

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Gott als Beruf – warum wird man heute noch Priester?

Die katholische Kirche hat ein durchwachsenes Image: Missbrauchsskandale, das Zölibat und zeitgemäß ist sie für viele auch nicht mehr. Auch deshalb entscheiden sich kaum noch junge Männer dafür, Priester zu werden. Das bringt Probleme mit sich: Pfarreien werden zusammengelegt, zu schlecht besuchte Kirchen geschlossen.

Florian ist 25 und will trotzdem Priester werden. Schon als kleiner Junge war er begeisterter Messdiener, machte sein Schülerpraktikum beim Bestatter.

Jetzt wird er im Priesterseminar in Münster in sieben Jahren zum Priester ausgebildet. Predigen lernen, das Alte Testament analysieren, einen Gottesdienst vorbereiten. Viel zu tun für den 25-Jährigen. Währenddessen studiert er noch katholische Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Normales Studentenleben? Bei Florian Fehlanzeige. Zwischen Uni und Gebet bleibt nur noch wenig Zeit für spontane Verabredungen. Und das alles für den Traum vom Priester-Job: Warum nimmt er die vielen Einschränkungen in Kauf? Was treibt ihn an?

Team: Noah Gottschalk, Maik Arnold, Knut Reinhardt, Stefanie Liebl, Katrin Schlusen

WDR360

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Wir spüren auf, was wichtig ist. Für Euch. Wir recherchieren, weil es uns interessiert. Wir stellen Fragen, ohne Angst vor den Antworten. Unvoreingenommen. Nachvollziehbar. Für mehr Diskussion.
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