Giftgaswochen bei McMedien

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Giftgaswochen bei McMedien

Könnt Ihr Euch eigentlich noch an den Fall Skripal erinnern? Was war das noch mal? Ach ja, der ehemalige russische Geheimagent, der angeblich von Putin persönlich in England vergiftet worden sein soll. Schon lange nichts mehr gehört davon, in unserer Hochleistungspresse, oder? Dieses Thema wurde uns wochenlang medial um die Ohren geschlagen, rauf und runter, egal ob Print oder Fernsehen, es gab im März 2018 eigentlich kein anderes Thema mehr. Mathias Bröckers hat es in einem Artikel die „Giftgaswochen bei McMedien“ genannt, in Anspielung an die Werbekampagne einer großen Schnellimbisskette. Da sollen also die Russen die bescheuerte Idee gehabt haben, kurz vor der Wahl zum russischen Präsidenten einen Mordanschlag zu verüben, und dabei auch noch so blöd gewesen sein, die eigene Visitenkarte am Tatort zurück zu lassen, damit jeder auch sofort mitbekommt, dass es die „pösen, pösen Russen“ waren. Novitschok war das Schlagwort der Stunde, das angeblich giftigste Giftgas aller Zeiten, und stündlich überschlugen sich die Meldungen. Es führte soweit, dass mehr als 13 EU-Staaten und die USA dutzende russische Diplomaten ausgewiesen haben, ein Vorgang der an die Zeiten des Kalten Krieges erinnert hat, wobei anzumerken ist, dass zu keiner Zeit damals so viele Diplomaten aus Russland die jeweiligen Länder verlassen mussten.

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