Geheime Unterlagen belegen erneut | USA billigten Folter im Irak

Die geheimen Unterlagen belegen auch, dass die US-Truppen in vielen Fällen wegschauten, wenn Gefangene vom irakischen Militär oder der Polizei gefoltert oder getötet wurden. In den SIGACTS finden sich mehr als 1.300 solcher Fälle mit Notizen wie: “von irakischer Polizei geschlagen”, “starb aufgrund der Misshandlungen”, “Bohrmaschine benutzt, um Löcher in die Beine zu bohren”, “mit Kabeln und Schläuchen geschlagen”, “mit Stromschlag getötet”. “Arzt fuhr Schwangere zur Klinik – von Koalitionstruppen erschossen”: In knapp 400.000 Berichten der US-Streitkräfte wird ein blutigeres Bild des Irak-Krieges gezeigt als bislang bekannt. Ein Einblick in die Dokumente die Wikileaks veröffentlicht hatte.

Quelle und weiterlesen: http://www.Heute.de/ZDFheute/inhalt/0/0,3672,8122304,00.html