Gebrochene Helden | US Soldaten nach den Kriegen im Irak

Rund 25 Millionen Veteranen aus den Kriegen von Indochina bis zum Irak leben in den USA. Hunderttausende der ehemaligen Soldaten sind psychisch krank. In ihnen spiegelt sich die Krise der Nation – zerrissen zwischen Patriotismus und Verzweiflung.

Es begann bald nach der Heimkehr 2004. Die Soldaten standen auf dem Parkplatz der Kaserne, verstauten ihre Sachen, verabschiedeten sich. Dann warf einer die Kofferraumhaube seines Autos zu. Das leise Geräusch, ein dumpfes Bumm, genügte, den Soldaten Donald in die Knie zu zwingen.

Eine Viertelstunde habe er gebraucht, um wieder halbwegs normal atmen zu können. Im Irak, sagt der zierlich wirkende Mann mit zarter Stimme, seien die Einschläge manchmal »ziemlich nahe« gekommen – »Granaten wie Blitz und Donner«. Es klingt wie eine Entschuldigung.

ARD zeigt: “Gebrochene Helden | US Soldaten nach den Kriegen im Irak”
Textquelle und weiterlesen auf: http://www.zeit.de/2007/44/Veteranen