Fukushima und die Folgen

Zum zweiten Jahrestag der Atomkatastrophe vom 11. März 2011 in Japan sprach weltnetz.tv mit Henrik Paulitz, Mitautor des Berichtes der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW über die „Gesundheitlichen Folgen von Fukushima”. „Der Report dokumentiert besorgniserregende Befunde, die schon jetzt, nur zwei Jahre nach dem Super-GAU sichtbar werden.” (IPPNW) Die Ergebnisse des IPPNW-Berichtes stehen außerdem in deutlichem Widerspruch zum Fukushima-Report der Weltgesundheitsorganisation WHO, der am 28. Februar vorgelegt wurde:

„Es gibt dieses Agreement zwischen der Internationeln Atomenergie-Organisation IAEO und der Weltgesundheitsorganisation WHO, wonach die WHO eben über die gesundheitlichen Folgen solcher Atomkatastrophen nicht eigenständig berichten darf. Sondern nur nach „Rücksprache”, mit Billigung der IAEO. Und dies zeigt sich auch in diesem aktuellen Bericht (der WHO) über die Folgen von Fukushima sehr deutlich. Es gibt eine sehr eindeutige wissenschaftliche Sachlage. Beispielsweise, dass bestimmte Schäden auftreten, teratogene Schäden, also Säuglingssterblichkeit usw. Das ist jetzt klar nachweisbar in Japan. In dem Bericht der WHO taucht sowas schlichtweg nicht auf. Das ist im Grunde wissenschaftlicher Unfug.” (Henrik Paulitz im Gespräch mit weltnetz.tv)

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