Fukushima: Hintergründe | Kazuhiko Kobayashi bei Christoph Hörstel (Interview 05.11.2013)

Inzwischen ist es auch “offiziell” offenbar, denn jetzt, zwei Monate nach dem Vortrag in Potsdam, hat die zweitgrößte Zeitung Japans und der Welt, Asahi Shimbun, einen Arbeiter zu Wort kommen lassen, der am Ort der Katastrophe gefährlichste Arbeiten ausgeführt hat: Japans Atompolitik geht über Leichen.

Wegen kleinlichster Gewinnmöglichkeiten spart die Betreiberfirma TEPCO noch immer an einzelnen Schrauben, lässt Lecks weder sicher noch dauerhaft abdichten, verwendet gar Klebefolien, und ist damit zum größten Sicherheitsrisiko für die Geschicke des Landes und der Welt geworden.

Schon bei der Errichtung der japanischen Atomkraftwerke hatte TEPCO aus reiner Geldgier billige Technik zugekauft, die laut Produktbeschreibung NICHT für den Betrieb in erdbebengefährdeten Gebieten zugelassen war. Besorgte Nachfragen der Lieferanten hatte TEPCO seinerzeit abgewürgt.

Die tatsächliche radioaktive Verseuchung durch Fukushima gefährdet nicht nur einzelne Landstriche in Japan oder die ganze Insel, sondern inzwischen den ganzen Globus. Die Sicht eines Japaners aus Tokyo, der eigene Strahlenmessungen anfertigte. Sehr beeindruckend!

Fukushima: Hintergründe | Kazuhiko Kobayashi bei Christoph Hörstel (Inteview 05.11.2013):
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