Falsche Gutachter und Psychologen bei Jugendamt

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Panorama 14. 2008 zum Jugendamt Worms, hier ein ähnlicher Fall wie im Video: Kurz nach der Geburt ihres Sohnes fand Maria Bischaus (Name geändert) allerhand Post vor. Als erstes meldete sich das Finanzamt, um ihrem Sohn Robert eine Steuernummer zu verpassen. „Der Junge war noch nicht mal einen Monat alt und soll schon Steuern zahlen, wie toll!“, dachte sich Frau Bischaus. Dann öffnete sie den nächsten Brief – vom Gesundheitsamt. Eine Sachbearbeiterin will sie und das Kind sehen. Warum eigentlich?

Die Eingriffe des Staates in das Familienleben seiner Bürger werden immer tiefgreifender. Der Staat schickt seine Agenten in Berlin zu den frischgebackenen Eltern, um nach dem Rechten zu sehen. Natürlich nicht offiziell. Im Ankündigungsschreiben steht natürlich ganz harmlos, dass es um „Angebote für das Kind“ ginge. Aber wer weiß schon, was diese Regierungsagenten hinterher für Berichte schreiben über die Leute, die sie besucht haben?

Und es trifft immer öfter „normale Leute“. Voila Fechner zum Beispiel. Die 45jährige Alleinerziehende aus Berlin hat das Aufenthaltsbestimmungsrecht für ihre minderjährige Tochter verloren, und das kam so: Die Mutter (selbst Erzieherin) lebte mit ihren drei Kindern normal zusammen, bis ihr vor zwei Jahren Geld fehlte. Sie verdächtigte ihre inzwischen 16-jährige Tochter, weil sie in ihrem Zimmer Quittung teurer Boutiquen fand.

Quelle des Textes und weiterlesen unter dem Link:
Familienpolitik: Wenn Jugendämter verrückt spielen!
EF-Magazin.de/2010/01/14/1794-familienpolitik-wenn-jugendaemter-verrueckt-spielen

Drehscheibe Deutschland (ZDF) wirft einen Blick auf die Sorgerechtsindustrie:
Wer kontrolliert die Kontrolleure? Behördenwillkür und Justistskandal!

Die Meldung ließ aufhorchen: Letzten Freitag wurde der Leiter eines Jugendheims in Ramsen bei Worms verhaftet. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Missbrauch. Der 40-jährige Stefan S. soll sich vergangenen Sommer während einer Ferienfreizeit an sieben Mädchen vergangenen haben. Unter anderem soll der Pädagoge die Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren im Genitalbereich gewaschen und eingecremt haben.

Stefan S. ist nicht irgendwer. Das von ihm geleitete Jugendheim “Spatzennest” geriet bereits Anfang der neunziger Jahre in die Schlagzeilen. 1993 waren dort mehrere Kinder untergebracht, gegen deren Eltern wegen des Vorwurfs des Missbrauchs ermittelt wurde. In einem spektakulären Prozess wurden damals alle Angeklagten freigesprochen.

Doch die Kinder aus dem “Spatzennest” kehrten nicht zu ihren Eltern zurück. Dies sei am Widerstand des Heimleiters Stefan S. und der Behörden gescheitert, sagen Vormund und Eltern. Gegenüber Panorama erheben sie nun schwere Vorwürfe gegen die Behörden, berichten von einem ungewöhnlich engen Verhältnis zwischen dem Heimleiter und den Kindern. Kontrollen hätten gefehlt, niemand habe reagiert – weder regionale Jugendämter noch das Landesjugendamt. Panorama über einen tragischen Fall von Behördenversagen – und die Frage: Wer hätte wann was wissen müssen?

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