Europas neue Sklaven | Handelsware Mensch

Jedes Jahr fließen schätzungsweise zehn Milliarden US-Dollar in die Taschen von Schleuserbanden, die Menschen illegal über Landesgrenzen bringen. Der Menschenhandel soll jährlich zwölf Milliarden US-Dollar Gewinn abwerfen, und die Ausbeutung der Opfer lässt noch einmal 42 Milliarden US-Dollar pro Jahr fließen. Rechnet man alles zusammen, war der Handel mit Menschen 2008 nach dem Waffen- und Drogenhandel eine der lukrativsten Tätigkeiten überhaupt.

Der größte Umsatz wird nicht etwa in recht- und gesetzlosen Staaten, sondern in den Industriestaaten gemacht. Sie sind das bevorzugte Ziel für die Ware Mensch. Dies gilt auch für die EU-Mitglieder Großbritannien, Belgien, Spanien, Frankreich oder Deutschland. Jahr für Jahr reisen 400.000 Menschen illegal in den Schengen-Raum ein, oft mit Hilfe von Verbrecherbanden.

120.000 Personen, überwiegend Frauen, werden von kriminellen Netzwerken ausgebeutet. Hilfsorganisationen beklagen die steigende Zahl illegaler Arbeiter, die am Bau, in Fabriken oder Gaststätten ausgebeutet werden. Fällt Europa zurück in die Zeiten des Menschenhandels und der Sklaverei? Wie kommt man illegal in den Schengen-Raum? Welche Gefahr droht den illegalen Einwanderern?

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