Erdogan lässt Situation in Türkei eskalieren 12.6.13

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AutorInnen Michael Spahr
Radio Radio RaBe, Bern 95,6 MHz

Creative-Commons
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Gestern stürmte ein Grossaufgebot von Polizei und anderen Sicherheitskräften den Taksim-Platz in Istanbul. Nach stundenlangen Strassenschlachten gelang es dem türkischen Staat vorübergehend wieder die Kontrolle über den Platz zu erlangen. Mehrere zehntausend Demonstrierende wurden vertrieben. Mehrere Tausend Verletzte gab es in den letzten zehn Tagen. Wie viele Tote es gegeben hat, ist im Moment noch unklar.
Die Regierung Erdogan gab zwar zuerst noch vor, sie wolle mit den Demonstrierenden sprechen. Sie wolle damit die Vorwürfe der Demonstrierenden entkräften, die Türkei werde schleichend islamisiert und immer mehr zur Diktatur. Immerhin wird jetzt nicht mehr nur in Istanbul demonstriert, sondern in allen grossen Städten des Landes. Ausgerechnet dann aber als Hoffnung auf Lösung bestand, schlug die Regierung dann ganz andere — gewaltsame – Töne an.
Der Berner Grossrat Hashim Sancar war selber erst gerade in Istanbul und befasst sich intensiv mit der Situation in der Türkei. Wie erklärt er sich die Vorkommnisse von Gestern? Wie viele Menschen fallen der Machtdemonstration Erdogans zum Opfer?

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Sagt Hashim Sancar, Türkei-Kenner und Berner Politiker mit kurdisch-türkischen Wurzeln.

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Deutschsprachige Medienbeiträge sowie ins Deutsche übersetzte, ausgewählte Beiträge z.B. von Democracy Now (USA), Russia Today, Telesur (Lateinamerika) u.a.



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