Die Epidemie AIDS findet nicht statt, auch nicht in Afrika (Vortrag 2010 Wien)

„Können wir Afrika retten?” fragte die Zeitschrift Newsweek auf der Titelseite bereits 1984 und gab damit eine alte Überzeugung der westlichen Länder wieder, dass Afrika sowieso verloren ist durch Hungersnöte, Kriege, Katastrophen und Tod. Diese Überzeugung wurde zwei Jahre später wiederholt in einem Artikel in der gleichen Zeitschrift. „Afrika, die Katastrophenjahre” war der bezeichnende Titel. Die Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigte, dass „im Jahr 1991 schätzungsweise bereits 1,5 Millionen Menschen in Uganda eine HIV Infektion hatten, das waren 9% der gesamten Bevölkerung bzw. 20% der sexuell aktiven Menschen”. Ähnliche Berichte wurde in den letzten 25 Jahren laufend veröffentlicht. Die Vorhersagen kündigten einen praktisch unvermeidlichen Zusammenbruch des Landes voraus, in welchem die weltweite Epidemie angeblich begonnen hatte.

Heute hören wir interessanterweise kaum noch etwas von Uganda, weil sich alle Vorhersagen als vollkommen falsch erwiesen haben. Das Statistische Amt von Uganda fasst die Situation folgendermaßen zusammen nachdem die Ergebnisse der alle 10 Jahre stattfindenden Zählung der Bevölkerung vorlag: „Die Bevölkerung von Uganda wuchs jedes Jahr im Durchschnitt um 3,4% zwischen 1991 und 2002. Das hohe Bevölkerungswachstum ist im wesentlichen das Ergebnis einer anhaltend hohen Fruchtbarkeit (im Durchschnitt 7 Kinder pro Frau in den letzten 40 Jahren). Der Rückgang der Sterblichkeit, welcher sich in dem Rückgang der Kindersterblichkeit ausdrückt und in der Demographischen Untersuchung von 1995 und 2000-2001 dokumentiert wurde, hat auch zu dem hohen Bevölkerungswachstum beigetragen.” In anderen Worten nahm das bereits hohe jährliche Bevölkerungswachstum in Uganda in den letzten 15 Jahren weiter zu. Uganda ist damit eines der am schnellsten wachsenden Länder der Welt. Aber auch in wirtschaftlicher Hinsicht hat sich das Land in der gleichen Zeit sehr stark entwickelt, was die Energie und Entschlossenheit der Menschen in Uganda zeigt, die ihre Lebensbedingungen verbessern wollen.

Es ist überfällig, dass wir die offensichtlichen Fakten anerkennen, dass alle Vorhersagen über Aids in Afrika falsch waren, weil diese Vorhersagen auf falschen Annahmen beruhten. Folglich müssen auch alle Budgets neu ausgerichtet werden auf die tatsächlichen Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung. Auf der anderen Seite müssen auch alle Organisationen und Individuen zur Rechenschaft gezogen werden, welche zuerst die Hysterie in die Welt gesetzt und dann mit dieser Hysterie sehr viel Geld verdient haben.

Die Epidemie AIDS findet nicht statt? Auch nicht in Afrika? (Vortrag von Dr. Christian Fiala)
Vortrag ist aus der alternativen AIDS Konferenz von 2010 in Wien:
Quelle und mehr Infos: http://www.science-and-aids.org/d/videos/fiala.html

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    1 Kommentar zu "Die Epidemie AIDS findet nicht statt, auch nicht in Afrika (Vortrag 2010 Wien)"

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    Zuschauer

    “The River” lesen… man beachte auch die goldene schleife vom niebel – es ist ein riesen geschäft – auch den film “Der Ewige Gärtner” kann ich hier empfehlen

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