DSL-Bandbreiten — ein großer Schwindel? | Kanzlei WBS

In der Werbung klingt es noch wie eine Wundertüte: Internet mit “bis zu 100 MBit pro Sekunde”. Doch ein Bericht der Bundesnetzagentur zeigt jetzt die Realität: nur jeder fünfte Nutzer kann so schnell surfen wie bestellt. Jeder dritte bekommt lediglich halb so viel — oder noch weniger. Die Behörde hatte die Daten aufgrund einer Vielzahl von Kundenbeschwerden über Geschwindigkeitsabweichungen erhoben.

So erging es jetzt auch einem unserer Mandanten: Er hatte eine DSL-Bandbreite von 18 Mbit/s für 39,90 € gekauft und lediglich 6 Mbit/s bekommen.

Und was steht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieter drin? Übersetzt: Wenn wir Ihnen technisch nicht anbieten können, was wir Ihnen versprochen haben, dann müssen Sie sich eben mit weniger zufrieden geben und trotzdem den vollen Preis bezahlen. Das ist dann so als würde ich zum Bäcker gehen, 10 Brötchen bezahlen und nur 4 bekommen. Guten Appetit!

Weitere Infos unter: http://www.wbs-law.de/telekommunikation/dsl-bandbreiten-ein-groser-schwindel-41300/

Rechtsanwalt Christian Solmecke
Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen im Bereich Internetrecht und IT-Recht.. Darüber hinaus ist Solmecke Lehrbeauftragter der FH Köln für Social Media Recht.
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