Drogen spritzen bei “Hartes Deutschland”: Was darf Reality TV? | ZAPP | NDR

Drogen spritzen bei "Hartes Deutschland": Was darf Reality TV? | ZAPP | NDR

Medien zeigen das Leben von Drogenabhängigen auf der Straße. Nicht nur das Fernsehen, auch YouTube- oder Instagram-Creator. In der RTL II -Sendung “Hartes Deutschland” konsumieren Suchtkranke vor der Kamera auch harte Drogen wie Heroin oder Crack. Sie sind auf Entzug, im Rausch und in schweren körperlichen Notlagen zu sehen. Ist das Aufklärung oder Voyeurismus? Wie explizit sollten die Bilder sein?

Für die Antworten auf diese Fragen sind wir selbst nach Frankfurt ins Bahnhofsviertel gefahren und haben uns ein Bild gemacht. Mit Nina, einer ehemaligen Protagonistin von “Hartes Deutschland” sprechen wir über ihre Erfahrung. Und ZAPP Reporterin Lea Eichhorn trifft Luciano und Michael, die seit Jahren heroinabhängig sind. Sie sind geteilter Meinung über die Sendung. Menschen, die in der Suchthilfe arbeiten, sehen das Format sehr kritisch. Sie finden: Es verfestigt Klischees und stigmatisiert die betroffenen Menschen.

00:00 Drogenszene im Frankfurter Bahnhofsviertel
01:01 Ninas Erfahrungen mit “Hartes Deutschland”
04:23 Filmen gegen Geld?
05:20 Intview mit Christoph Lange von der Drogenhilfe
08:16 So denken Betroffene über “Hartes Deutschland”
10:07 Das schreibt RTL II
11:03 Warum werden solche Formate geschaut?
13:15 Drogenabhängige in Sozialen Medien
15:24 Berichterstattung zu eindimensional?
17:51 Fazit

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