Die Geiselnahme von Beslan | Discovery Geschichte (Dokumentation 2009)

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Es wird wie immer sein und doch ganz anders: Eltern werden ihre Kinder am 1. September – an diesem Tag beginnt in ganz Russland nach wie vor das neue Schuljahr – zur Feierstunde begleiten, es wird Blumen für die Lehrer geben und danach eine Schweigeminute.

Zum Gedenken an die Opfer des Geiseldramas in der Schule Nr. 1 von Beslan. Vor nunmehr fünf Jahren an aller Munde ist die Stadt in der nordkaukasischen Teilrepublik Nordossetien bis heute Synonym für eine der schlimmsten Tragödien in der Geschichte des postkommunistischen Russland.

Es waren vor allem Kinder – darunter viele kleine – und deren Mütter, die von tschetschenischen Terroristen beim Fahnenappell am 1. September 2004 als Geiseln genommen worden waren; insgesamt über 1300 Menschen, die bei Temperaturen über 30 Grad und ohne Trinkwasser in die Turnhalle eingesperrt wurden.

Als Militär und Anti-Terror-Einheiten der Geheimdienste das Gebäude zwei Tage später stürmten, starben 331 Menschen. 200 davon waren Kinder. Über 700 weitere wurden verletzt. Viele kämpfen bis heute mit Spätfolgen, haben Albträume und Probleme, sich zu konzentrieren.

Text-Quelle und mehr hier: http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Russland/beslan.html

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