Die Frauen der Wikinger (Dokumentation Arte Teil 2/2 vom 13.11.2014)

Mithilfe von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt zeichnet ARTE ein authentisches Bild des Wikinger-Zeitalters und legt den Blickpunkt auf die Frauen, die sich in dieser Männerwelt durchsetzen. Im zweiten Teil des Doku-Dramas versucht die Dienerin Jova ihren verschollenen Vater im Land der Rus aufzuspüren – doch das gelingt ihr nur mit der Identität eines Mannes.

Dänemark, im Jahr 1064: Jova lebt als Dienerin im Haushalt des Kaufmanns Ottar, der in Haithabu seine Geschäfte macht. Als sie eines Tages erfährt, dass ihr Vater ein angesehener Krieger war, der kurz nach ihrer Geburt in den Osten aufbrach und nicht zurückkehrte, kennt Jova nur noch ein Ziel: Sie will ihren Vater finden. Sie flieht aus dem Haus Ottars und heuert als Mann verkleidet auf einem Schiff an, das ins Land der Rus reist.

Die Geschichte von Jova führt die Zuschauer tief in eine sich elementar verändernde Wikinger-Gesellschaft. Haithabu, eines der wichtigsten Handelszentren der Wikinger, ist eng vernetzt mit den zahlreichen Handelsplätzen rund um die Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Durch den ausgiebigen Handel mit anderen Völkern tritt auch das Christentum verstärkt ins Leben der Wikinger.

Insbesondere unter den Königen, den Händlern und den Frauen findet der neue Glaube viele Anhänger. In dieser Zeit wachsen starke Königreiche aus den Wikinger-Fürstentümern. Die Christianisierung und die entstehenden Königreiche sind Fluch und Segen zugleich – und läuten den Untergang der Wikingerkultur ein.

Quelle: http://www.arte.tv/guide/de/047867-002/die-frauen-der-wikinger-2-2

Die Frauen der Wikinger 2

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