26c3 | Die Ereignisse des 12.9. und ihre Folgen

Im Rahmen der Demonstration gegen Überwachungswahn, Vorratsdatenspeicherung und die Einschränkung bürgerlicher Freiheitsrechte am 12. September 2009 kam es in den frühen Abendstunden zu gewalttätigen Ausschreitungen von Polizisten gegen Demonstrationsteilnehmer. Den proaktiv gewalttättig agierenden Beamten war dabei offenbar nicht bewußt, daß sie sich den falschen Ort ausgesucht hatten: In unmittelbarer Nähe des CCC-Wagens entstand dabei eine beeindruckend gute Videodokumentation durch mehrere Teilnehmer und ihre mitgebrachten Gerätschaften. Das Video landete noch am Abend im Netz und kurzfristig auch in den konventionellen Medien.

Der CCC hat den Opfern der polizeilichen Gewaltmaßnahmen anwaltliche Unterstützung und die Begleitung des juristischen Verfahrens gegen die Polizisten mit einer Aufbereitung des Dokumentationsmaterials zukommen lassen. Die teilweise in beachtlicher Art und Weise vom dokumentierten Geschehen abweichenden Aussagen der Beamten konnten so Stück für Stück widerlegt werden.

Die Idee ist, die aufbereitete Video- und Fotodokumentation sowie soweit juristisch zulässig auszugsweisen Stellungnahmen der Beamten gegenüberzustellen und das juristische Nachspiel zu erläutern. Zudem wird zu diskutieren sein, welche Rolle die anlaßbezogene Überwachung staatlichen Handelns spielen kann und welche technischen Details dabei wichtig sind.

26th Chaos Communication Congress | Here be dragons
Watching them watching us: Videoüberwachung staatlichen Handelns

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