Der neue globale Antistaat: Das Recht des Stärkeren

2010 wollte Horst Köhler eine öffentliche Debatte um Wirtschaftskriege in Deutschland anstoßen. Damals war die deutsche Bevölkerung noch nicht so weit. Er musste zurück treten.

2014 kommt es nun zum Deja Vü. Bei der Münchnersicherheitskonferenz im Januar spricht U. v. d. Leyen indirekt von mehr Kriegseinsätzen, unterstützt von Steinmeier als Außenminister. Ein halbes Jahr danach sogar der Bundespapst Gauck, der sich von seinen Kritikern als Kriegshetzer beleidigt sieht, aber von einer Strafanzeige aus Großmut absehen will.

Anfang Juli treibt der neue und alte EU-Parlamentspräsident Schulz das ganze auf die Spitze und spricht von der gewaltsamen Ausbreitung “der Herrschaft des Rechts” durch die ökonomische Macht (Druck) Europa. Was nichts anderes ist als “das Recht des Stärkeren”.

Das Schwert wird durch Gewinne/Profite – eben durch Sanktionen und europäischen Protektionismus ersetzt. Das halten diese Männer und Frauen für “friedensstiftend”.

Tatsächlich wird mit all diesen Aussagen die “Hungerangst” als Waffe für die Macht in der Zukunft eingesetzt. Das ist der Tod einer jeden Demokratie und jeder noch so kleinen Vorstellung von Gerechtigkeit.

Es ist die härteste und brutalste Form des Krieges, der sich aus dem Kapitalismus entwickeln kann. Es ist die moderne Magedburgisierung der Welt.

Politprofiler

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Ich bin nur ein Mensch, der sich bemüht alles frei von Religionen, Ideologien, Weltanschauungslehren, festgeschriebenen Werten und parteilichen Grundeinstellungen zu sehen. Sie verfälschen die Wahrnehmung der Realität. Ich werde keiner Schablone entsprechen, egal welche man für mich bereithält.



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