Der Markt nach Adam Smith, die Ökonomen und ihre Denkweisen

Wenn wir über das ursprüngliche Konzept vom sogenannten kapitalistischen System der freien Marktwirtschaft nachdenken, deren Grundstein von den frühen Wirtschaftsphilosophen wie Adam Smith gelegt wurde, sehen wir, dass der ursprüngliche Zweck eines „Marktes” auf realer, handfester, lebensfördernder Handelsware basierte.

Adam Smith hatte damals keine Ahnung, dass der profitabelste Wirtschaftssektor des Planeten einmal im Bereich der Finanzwirtschaft, beim sogenannten Investment, liegen würde. Hier wird Gewinn einfach nur durch das Verschieben von Geld erzielt, in einem willkürlichen Spiel, das der Gesellschaft keinerlei produktiven Nutzen bringt.

Trotzdem, unabhängig von Smiths eigentlicher Absicht, wurde die Tür für solche scheinbaren Ausnahmeerscheinungen durch einen fundamentalen Grundsatz dieser Theorie weit offen gelassen: Geld an und für sich wird als Gebrauchsgegenstand betrachtet. Heute wird in jeder Wirtschaft auf der Welt, unabhängig vom dort herrschenden gesellschaftlichen System, das Geld nur des Geldes wegen angestrebt.

Die Idee hinter der von Adam Smith geheimnisvoll formulierten religiösen Deklaration einer „unsichtbaren Hand” ist, dass das engstirnige, eigennützige Streben nach diesem fiktiven Gut irgendwie magisch zu menschlichem und gesellschaftlichem Wohlbefinden und Fortschritt führen würde.

In Wirklichkeit hat sich der finanzielle Anreizmechanismus, manchmal als „Geld-Wertschöpfungskette” bezeichnet, inzwischen vollständig entkoppelt von den grundsätzlichen Belangen des Lebens, welche man „Lebens-Wertschöpfungskette” nennen könnte. Es ist hier zu einer kompletten Verwirrung in der wirtschaftswissenschaftlichen Lehrmeinung über diese beiden Wertschöpfungsketten gekommen.

Man meint, dass die Geld-Wertschöpfungskette eine Lebens-Wertschöpfungskette hervorbringe und darum heißt es, wenn mehr Güter verkauft werden(wenn das Bruttoinlandsprodukt steigt usw.), dann würde das zu mehr Wohlstand führen und wir könnten das Bruttoinlandsprodukt als Indikator für unsere gesellschaftliche Gesundheit heranziehen. Hier sieht man nun die Verwirrung.

Man spricht von der Geld-Wertschöpfungskette – gemeint sind alle Einkünfte und Erträge aus dem Verkauf von Gütern – und verwechselt dies mit der Reproduktion von Leben. Von vornherein findet hier also eine komplette Vermischung von Geld- und Lebens-Wertschöpfung statt.

Wir haben es also mit einer Art struktureller Wahnvorstellung zu tun, welche immer tödlicher wird, je weiter Geld davon entkoppelt wird, überhaupt irgendetwas herzustellen. Es ist also eine Systemstörung, und diese Systemstörung scheint tödlich zu sein!

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Der Markt nach Adam Smith:
Markt Adam Smith Ökonomen

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Die Zeitgeist Bewegung ist eine globale Organisation zur Befürwortung von Nachhaltigkeit. Sie fördert den Übergang in das Modell einer Ressourcenbasierten Wirtschaft. Die Bewegung ist einem Gedankengang ergeben, keinen Personen oder Institutionen.

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